IBM & PIL testen Blockchain-Frachtbriefe

David Barkhausen

von David Barkhausen

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Barkhausen

David Barkhausen hat als freier Journalist bereits für mehrere Tageszeitungen, Funk, Fernsehen und nebenbei seinen eigenen Blog geschrieben. Seit 2017 widmet sich der Master-Student der Politikwissenschaften der Universität Heidelberg dem Themenkomplex Blockchain. In diesem Zusammenhang fokussiert er sich vor allem auf die Bereiche Regulierung, Gesellschaft und Wirtschaftspolitik.

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Singapurs führender Container-Reeder Pacific International Lines (PIL) will mit Unterstützung des Software-Riesen IBM Blockchain-Frachtbriefe in seinen Lieferketten testen. Damit will das neuntgrößte Container-Unternehmen der Welt seine globalen Lieferungen sicherer machen und vor Betrug schützen. Nach ähnlichen Testläufen von Branchenkonkurrenten Maersk und OOCL ist dies bereits der dritte Blockchain-Vorstoß im Containergeschäft in diesem Jahr.

Quittungen, Handelsauflagen, Transportvorschriften – in kaum einer Branche scheint der Verwaltungsaufwand so hoch wie im internationalen Container-Schiffsverkehr.

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Dem will Singapurs führender Container-Reeder PIL nun mithilfe von Distributed-Ledger-Technologie (DLT) begegnen. Wie es in dessen jüngster Pressemitteilung heißt, hat das Unternehmen hierfür gemeinsam mit dem Software-Riesen IBM digitale Frachtbriefe entwickelt. In ersten Testläufen will man diese nun auf die Probe stellen.

Auf Frachtbriefen [Englisch: Bill-of-Landing oder BL] sind für den Schiffstransport essentielle Informationen gesichert. So enthält ein solche Beförderungsquittung etwa Nachweise über die transportierten Waren, deren Verschiffungsauftrag, Absender und Empfänger.

Oftmals werden solche Frachtbriefe zwischen den Handelsparteien per Post gesendet und sind nicht selten Opfer von Manipulation und Betrug.

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Der von IBM entwickelte e-BL soll dies für das Geschäft von PIL nun ändern und der Verwaltung der Container mehr Effizienz einhauchen.

„Traditionell wird der Informationsfluss [bei Frachtbriefen] hauptsächlich manuell gesteuert. Wenn das Kommunikationsnetz viele Knotenpunkte enthält, macht das die Lieferketten langsamer“,

erklärt PIL-Direktorin Lisa Teo die Stolpersteine der Branche.

„Die Blockchain-Technologie erlaubt uns den direkten Austausch von Dokumenten und Informationen. Indem wir so Transparenz steigern, Fälschungen und unnötige Risiken umgehen, wird die Technologie zum Schlüssel für den Fortschritt dieser Industrie.“

Glücken die Testläufe, wolle man das Blockchain-Engagement weiter ausbauen und den e-BL fest ins Geschäft integrieren, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Maersk & OOCL machen es vor

Der jüngste Vorstoß der Singapurer spiegelt dabei einen allgemeinen Branchentrend. Neben Marktführer Maersk und der Hongkonger Orient Overseas Container Line (OOCL), ist PIL nun die dritte Reederei, die ihre globalen Lieferketten mithilfe der Blockchain auf sichere Füße stellen will.

Vorgemacht hatte es Ende Juli OOCL. Gemeinsam mit der australischen Commonwealth Bank (CBA) hatte das Transportunternehmen ein bis daher einmaliges Kunststück auf die Beine gestellt. So gelang es den Partnern mithilfe einer Ethereum-Blockchain, 17 Tonnen Mandeln vollständig automatisiert und nachvollziehbar aus dem australischen Victoria nach Hamburg zu verschiffen.

Maersk wiederum hatte daraufhin Anfang August gemeinsam mit IBM die Blockchain-Plattform TradeLense vorgestellt. Diese soll speziell die Probleme der Schifffahrtslogistik angehen. Wie BTC-ECHO berichtete, haben derzeit bereits über 90 Branchenorganisationen erklärt, diese künftig nutzen zu wollen.

BTC-ECHO


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