EU-Kommission: Wir wollen Blockchain-Projekte stärker fördern

Close up of the flag of European Union. EU Flag Drapery.

Die Exekutive der Europäischen Union plant eine Ausweitung der Arbeit an Blockchain-Projekten, so eine Offizieller in der vergangenen Woche.



In einer Stellungnahme vom 7. Februar sagte der EU Vizepräsident Andrus Ansip, dass die Kommission Blockchain-Projekte zukünftig stärker fördern will.

Erst im Frühling vergangenen Jahres genehmigte das Europäische Parlament eine Task-Force zur Erforschung der Blockchain-Technologie. Geleitet wird die Gruppe von der Kommission. Damals begründete der deutsche Abgeordnete Jakob von Weizsäcker die Maßnahme mit der Möglichkeit, die aufkeimende Technologie so besser beobachten zu können und neue Regulierungen zu vermeiden.

Ansip nannte auch weitere Details darüber, wie eine Unterstützung seitens der Kommission aussehen könnte, auch über den Wirkungskreis der Task-Force hinweg. Als Beispiel nannte er diverse Projekte „dezentraler Innovationen“, an denen die Gruppe bereits beteiligt ist:

„Die Kommission unterstützt bereits Blockchain-Projekte wie DECODE, D-Cent, MyHealth oder MyData. Die Arbeit an solchen Projekten soll in den kommenden Monaten weiter ausgebaut werden (Stichwort: Dezentrales Datenmanagement). Zudem wird eine Studie in Auftrag gegeben, die herausfinden soll in welchen öffentlichen Bereichen die Distributed Ledger Technologie eingesetzt werden kann.“

Ansip sagte auch, dass die Kommission in Zusammenarbeit mit dem Parlament Blockchain-Veranstaltungen organisieren will:

„Die Kommission wird zusammen mit dem Parlament eine Kick-Off Veranstaltung geben und Workshops organisieren. Hier werden die Entwicklung und mögliche Use-Cases präsentiert,“ so Ansip.

BTC-ECHO

Englische Originalfassung von Stan Higgins via CoinDesk

Über Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO.
Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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