Frage am Mittwoch Bitcoin-Kurs: Ist noch Luft nach oben? BTC-Kurs, Halving und Manipulation

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Was ist Bitcoin wert? Ist der Bitcoin-Kurs gerechtfertigt? Und: Ist das Halving nun schon eingepreist? Oder kommt da noch was? Die Lage am Mittwoch.

Spätestens seit Bitcoin erstmals an jener in Verruf geratenen Börse Mt.Gox gehandelt werden konnte, kam eine Frage auf, die den Krypto-Markt alsbald beherrschen sollte: Was ist Bitcoin wert?


Derzeit spaltet sich die Antwort auf diese Frage in drei zentrale Themen: Adaption, Halving und Manipulation.

Bitcoin-Kurs und die Adaption – Eine Frage der Nachfrage

Der erste Teil der Antwort auf die Frage nach dem Wert des Bitcoins erscheint auf zunächst simpel. Je mehr Menschen die digitale Währung nutzen, umso wertvoller wird sie. Eine wachsende Adaption, so die Annahme hinter dieser These, begünstigt einen steigenden Bitcoin-Kurs. Denn, so erinnern wir uns, die Ausgabe neuer BTC-Einheiten ist limitiert, die Gesamtmenge an maximal verfügbarer BTC ist auf knapp 21 Millionen limitiert.

Wird die Kryptowährung also vermehrt verwendet, so steigt auch der Bitcoin-Kurs. Anzeichen dafür ließen sich zu Beginn der Woche finden. Die Chicagoer Optionsbörse ging mit ihren Bitcoin-Optionen an den Start. Dadurch eröffnete die Chicago Mercantile Exchange (CME) Tradern die Möglichkeiten, Optionen zu handeln, die ihren Grundwert auf Basis von BTC Futures beziehen.

Das baut eine weitere Brücke zwischen traditioneller Finanzwelt und Krypto-Welt. Schließlich werden hier börsenerfahrene Trader mit einem Anlagevehikel beglückt, mit dem sie bereits vertraut sind. Kurz nach Eröffnung dieser Möglichkeit stieg der Bitcoin-Kurs an.

Manipulation am Markt oder: Die Tücken unregulierter Assets

Der Krypto-Markt ist weitestgehend unreguliert. Das liegt in der Natur der Sache: Bitcoin ist, man erinnere sich abermals, als dezentrales Peer-to-Peer-Netzwerk konzipiert, als digitales Geld ohne eine zentrale Instanz, die eingreifen kann. Die Regeln sind im Code festgeschrieben, es gibt keine Bank, die die Kryptowährung herausgibt. Besser gesagt: Die Bank ist die Blockchain-Technologie. Das hat den Vorteil, dass es theoretisch keine Zugangsbeschränkungen gibt. Jeder, der Zugriff auf das Internet hat, kann sich eine Wallet einrichten und die Kryptowährung senden und empfangen. Kein Staat, der lenkend eingreift, keine Bank, die Zinsen erhebt.

Dieser Vorteil ist jedoch zugleich der größte Nachteil. Niemand kann regulierend eingreifen, der Bitcoin-Kurs ist nirgends festgeschrieben, sondern errechnet sich nur aus dem Prinzip von Angebot und Nachfrage. Und das öffnet die Kryptowährung für Marktmanipulation.

In diesem Zusammenhang steht die aktuelle Klage, der sich die Krypto-Börse BitFinex und ihre Schwesterfirma Tether gegenübersieht. Durch unkontrollierten Druck digitaler US-Dollar-Repräsentationen in Form des Stable Coins Tether (USDT) soll hier der Bitcoin-Kurs weitestgehend manipuliert worden sein. Der Vorwurf: Mit nicht gedeckten USDT-Einheiten sollen die Krypto-Firmen den Markt mit Kauf-Aufträgen an Krypto-Exchanges geflutet haben, um somit den Bitcoin-Kurs künstlich nach oben zu treiben. Sollten sich diese Vorwürfe bewahrheiten, könnte das extreme Auswirkungen auf den Bitcoin-Kurs nach sich ziehen.

Bitcoin Halving: Kommt da noch was?

In Antizipation des im Mai anstehenden Halvings gehen Trader mitunter von einem Anstieg des Bitcoin-Kurses aus. Schließlich halbiert sich dabei der Nachschub an neuen BTC pro „geschürftem“ neuen Block auf nunmehr 6,25 BTC. Das bedeutet, man erinnere sich an die Marktmechanismen am Bitcoin-Markt, dass ein Anstieg des Bitcoin-Kurses nicht unwahrscheinlich ist.

Nun ist jedoch die alles entscheidende Frage: Ist das Halving schon eingepreist? Oder ist noch Luft nach oben? Laut einer Studie der Bayerischen Landesbank (BayernLB) ist definitiv Letzteres der Fall. Sie nahm die Stock-to-Flow-Ratio zur Berechnung der Knappheit eines Gutes als Grundlage, um die schwindelerregende Bitcoin-Kurs-Prognose von 90.000 US-Dollar zu erstellen. Diese Analyse zog zwar nicht alle Faktoren mit ein. Dennoch spricht einiges für einen Bitcoin-Kurs-Anstieg. Allerdings erst nach dem Halving.

Wird der Bitcoin-Kurs weiter steigen?

Die Lage am Krypto-Markt ist bisweilen gut. Neue Handelsmöglichkeiten für Trader, ein Erstarken des Ökosystems durch Adaption und das anstehende Halving sprechen eine positive, wenn nicht bullishe Sprache. Dennoch schwebt das Damoklesschwert der Manipulation nach wie vor über dem Markt. Luft nach oben gibt es dennoch allemal.

Disclaimer: Die hier aufgeführten Informationen stellen keine Investment-Ratschläge dar. DYOR.

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