5 Regeln, die Bitcoin-Anfänger beachten sollten

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5 Regeln, die Bitcoin-Anfänger beachten sollten

Vom Allzeithoch bei knapp 20.000 US-Dollar ist der Bitcoin-Kurs zwar noch etwas entfernt. Dass wir uns am Beginn eines neuen Bullenmarktes befinden, lässt sich an diesem Punkt allerdings kaum noch bestreiten. Bevor der Kurs seine Reise Richtung Mond weiter vorsetzt, ist es allerdings ratsam, dass der Hodler von Welt gewisse Verhaltensmuster beachtet, sonst drohen schmerzhafte Fehlentscheidungen.

Gerade für Neulinge im Bitcoin Space kann Fear, Uncertainty and Doubt (FUD) in Verbindung mit Bitcoins berühmt-berüchtigter Volatilität zu veritabler Verunsicherung führen, die im schlimmsten Fall fatale Trading-Entscheidungen zur Folge hat.

Hier ist der BTC-ECHO Anfänger-Guide für Neu-Bitcoiner.

1. Tradet nur, wenn ihr wisst was ihr tut

Wenn es eine todsichere Variante der Bitcoin-Marktteilnahme gibt, die fast unter Garantie zu BTC-Verlusten führt, dann ist es Day Trading. Wer sich bereits über einen gewissen Zeitraum mit dem Krypto-Markt auseinandergesetzt hat, der weiß, wie schwer Hochs und Tiefs zu timen sind. Mit anderen Worten: Der Bitcoin-Markt ist derart volatil und unberechenbar, dass eine konsequente Ausbeute von „Dips“ und Blasen kaum zu gewährleisten ist.

Was sich in der Theorie leicht mit buy low, sell high paraphrasieren lässt, führt in der Realität nur allzu oft zu emotionalen Fehlentscheidungen – selbst wenn unter dem Strich Fiat-Gewinne zu verbuchen sind. Die Empirie hat allzu oft bewiesen, dass Hodler über lange Sicht deutlich besser dastehen als Trader. Schließlich ist des Hodlers Ziel, so viele Einheiten eines auf 21 Millionen Stück begrenzten Assets sein Eigen zu nennen. Wen interessieren da noch schnöde Fiat-Gewinne?

2. Erstellt einen Investmentplan

Man kennt das: Der Lieblingsinfluencer auf Krypto-Twitter postet wieder einmal ein Chart, an dessen oberen rechten Ende eine Zahl steht, die euch nur noch den Mond sehen lässt. Meist ist dann der Gang zum Laptop nicht mehr weit und ein neuer Satz mehr oder weniger druckfrischer BTC befindet sich im Mempool auf dem Weg in die Tiefen eurer Hardware-Wallet.

Doch das geht auch anders herum. Hat China mal wieder angekündigt, Bitcoin zu verbieten? Oder gar Donald Trump? Auch im Nachgang zu dieser Art von Nachricht befindet sich so manche UTXO (Unspent Transaction Output; zu Deutsch: angesparte Bitcoin) schon auf dem Weg auf die Bitcoin-Börse des Vertrauens mit dem erklärten Ziel des Besitzers, diese wieder gegen Fiat einzutauschen. Ebenfalls ein Schritt, den so mancher schon bereut hat.

Um Affekthandlungen unter Kontrolle zu bekommen (emotional zu handeln, ist schlicht menschlich), ist es empfehlenswert, einen Investmentplan zu erstellen. Was will ich erreichen? Wie viel Geld muss ich dafür investieren? Auf welche Art und Weise cashe ich aus? Wie sind die steuerlichen Bestimmungen?

All dies sind Fragen, die man im Vorfeld für sich beantwortet haben sollte.

3. Betreibt Dollar Cost Averaging

Der sicherste Weg für langfristig orientierte Anlegerinnen und Anleger, um zu veritablen Gewinnen zu gelangen, ist das sogenannte Dollar Cost Averaging (DCA). Hinter dem sperrigen Begriff verbirgt sich ein simples Prinzip: In einem bestimmten Intervall investiert man einen festgelegten Betrag in einem immer wiederkehrenden Rhythmus, etwa jeden Monat 50 Euro. So lassen sich langfristig Satoshi akkumulieren und die extremen Volatilitätsausschläge fallen nicht mehr so stark ins Gewicht. Denn wer Punkt 1 aufmerksam gelesen hat, der weiß: Der Markt lässt sich nicht timen.

Ein Zahlenbeispiel: Wer im Dezember 2017 angefangen hätte, monatlich BTC für 100 US-Dollar zu kaufen, hätte am heutigen Tag mit 2.000 investieren US-Dollar 0,3163 BTC akkumuliert. Das entspricht einem Gegenwert von 3.066,16 US-Dollar. In anderen Worten: Selbst wer während des Allzeithochs, also zum schlechtesten Zeitpunkt, mit DCA begonnen hat, schreibt heute schwarze Zahlen. Noch Fragen?

Übrigens: Hier kann man sein ganz persönliches „Hätte-ich-doch-früher-begonnen-Erlebnis“ ausrechnen.

4. Ignoriert Shitcoins

Die Liste der Altcoins ist lang. Auf Coinmarketcap allein finden sich zu Redaktionsschluss über 2.300 alternative Coins zu Bitcoin. Der Gedanke liegt nah, dass der eine oder andere Bitcoin kurz- bis mittelfristig outperformen wird.

Ein Klick auf die Top-Performer der letzten sieben Tage verrät, dass das tatsächlich der Fall ist. Nicht in allen Zeiträumen ist Bitcoin Performance-König. Doch dieses Kalkül ist trügerisch. Die Suche nach „dem nächsten großen Ding“ ist die sprichwörtliche Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Es lässt sich kaum vorhersagen, welcher der Altcoins als nächstes durch die Decke gehen wird. Überdies sind die Pumps meist nur von kurzer Dauer, da sie häufig auf koordinierte Pump-and-Dump-Schemata zurückgehen. Wer zu spät kommt, verbrennt sich auch hierbei die Finger.

Eine steigende Bitcoin-Dominanz zeigt eines ganz deutlich: Wer langfristig investiert, ist in der Vergangenheit mit BTC bisher am besten gefahren.

5. Not your Keys not your Coins

Eines von Bitcoins ultimativen Features ist die unanfechtbare Zuweisung von Eigentumsrechten. Wer den Private Key kontrolliert, kontrolliert die dazugehörigen UTXOs. So einfach ist das.

Was heißt das konkret? Wer Bitcoin kauft, tut das meist über eine Exchange – und lässt sie aus Bequemlichkeit auch meist darauf liegen. Dass Bitcoin-Börsen nicht immer der beste Ort sind, um sein Krypto-Vermögen zu lagern, zeigen Sicherheitslücken bei Binance und QuadrigaCX.

In kurz: Wer die volle Kontrolle über die eigenen BTC behalten will, sendet seine UTXOs an eine Wallet, zu der man den Private Key kontrolliert.

Disclaimer: Ein Teil des folgenden Artikels enthält Vorschläge, um am Krypto-Markt und Bitcoin-Kurs teilzunehmen. Für eventuelle Verluste kann nicht gehaftet werden, der Krypto-Markt ist unberechenbar und hoch volatil. 

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