Waves-Plattform öffnet sich für dApps und Smart Contracts

Anton Livshits

von Anton Livshits

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Anton Livshits

Anton Livshits absolviert ein Masterstudium der Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig. Seine Beschäftigung mit Krypto-Themen ist das Resultat eines grundlegenden Interesses am Wechselspiel von technischer Innovation und gesellschaftlichem Wandel.

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Waves entwickelt sich weiter

Quelle: Shutterstock

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Die Waves-Plattform erhält neue Funktionen. Eine eigens entwickelte Programmiersprache erlaubt die Implementierung von Smart Contracts. Waves sagt der Konkurrenz am Plattformmarkt den Kampf an.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 1. Juli 2019 12:07 Uhr von Mark Preuss

Smart Contracts sind in aller Munde. Selbst Tech-Riesen wie Microsoft und Google werkeln an Anwendungsmöglichkeiten. Folglich ist es kaum verwunderlich, dass auch die Waves-Plattform ein Stück vom Kuchen ab haben will. Das Blockchain-Ökosystem unterstützt daher Smart Contracts und dezentrale Anwendungen. Waves entwickelte hierzu mit RIDE eine eigene Programmiersprache. RIDE soll laut einer Pressemitteilung auf die Bedürfnisse von Entwicklern zugeschnitten sein. Typische Programmierfehler sollen sich demnach vermeiden lassen. Der Codingprozess werde im Ganzen effizienter. Das Waves-Team hofft mit RIDE offensichtlich auf einen Wettbewerbsvorteil.

Waves-CEO prognostiziert starke Wachstumschancen

Alexander Ivanov, der CEO von Waves, sieht in RIDE demgemäß einen starken Wachstumsfaktor für die eigene Plattform. Die Neuerungen haben seinen Aussagen gemäß das Potenzial, zahlreiche neue Entwickler für die Waves-Blockchain anzulocken. Dies treffe sowohl auf Nutzer von Konkurrenzplattformen als auch auf Entwickler jenseits des Krypto-Spaces zu. Ivanovs Äußerungen müssen somit auch als Kampfansage an die Konkurrenz verstanden werden. Der Waves-CEO betont an dieser Stelle die Bedeutung von dezentralen Anwendungen:

dApps gelten als die Zukunft der dezentralen Welt, und eine Plattform, die in diesem Duell die Nase vorne hat, wird an die Spitze steigen.


Ein solcher Wettbewerb bringt für die Nutzer freilich Vorteile:

Für Blockchain-Entwickler bedeutet dies einen kostengünstigeren und komfortableren Entwicklungsprozess als je zuvor, und für diejenigen, die nicht zum Blockchain-Segment gehören, wird die Eintrittsschwelle deutlich gesenkt und es kommen neue Möglichkeiten hinzu.

Waves spekuliert entsprechend auf einen Anstieg der täglichen Transaktionsmenge. Bis jetzt verzeichnete die Plattform pro Tag 90.000 Transaktionen. Nach der Einführung von RIDE soll die Zahl um 30 bis 50 Prozent wachsen. Als Nebeneffekt können auch Miner auf höhere Erlöse hoffen.

Waves arbeitet auch an Unternehmenslösungen

Die 2016 gegründete Plattform hat sich mit dem Vostok-Projekt ein zweites Standbein aufgebaut. Das Projekt arbeitet an blockchainbasierten Lösungen für Regierungen und Unternehmen. Vostok kooperiert seit dem vergangenen September mit dem russischen Staatskonzern Rostec. Der Konzern nutzt die Vostok-Blockchain für das eigene Datenmanagement.


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