Smart Cities und Kalashnikovs: Waves in Malta und Russland

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Smart Cities und Kalashnikovs: Waves in Malta und Russland

Waves ist weiter auf dem Vormarsch. Sowohl Malta als auch Russland arbeiten momentan an Plänen, die Plattform für die technologische Infrastruktur zu nutzen. Der Waves-Kurs steigt währenddessen weiter an.

Während der Rest von Europa noch darüber sinnt, wie man den besten Plan ausfeilt, um Bitcoin und Blockchain zu regulieren, ist Malta schon einige Schritte weiter. Die Insel, die sich langsam zum Blockchain-Insel mausert, hat nicht nur den regulatorischen Teppich für Kryptowährungen bereits ausgebreitet. Vielmehr überlegt sich die maltesische Regierung offenbar, künftig die Waves-Plattform zu nutzen, um ihre technische Infrastruktur zu stärken.

So traf sich das Team von Waves mit Joseph Muscat, Maltas Premierminister, und Vertretern der maltesischen Regierung, um mögliche Szenarien für den Einsatz der Waves-Plattform in der Regierung und den Unternehmen des Landes zu diskutieren. Die Vertreter besprachen die Verwendung von Waves für die Bereiche Gesundheitswesen, Grundbuch, Abstimmungen und die Tokenisierung von Finanzinstrumenten.

WAVES-Gründer und CEO Sasha Ivanov zeigte sich dementsprechend begeistert über das Potenzial der Partnerschaft:

„Wir sind an dieser Akkreditierung interessiert und bereit, mit den maltesischen Rechtsexperten zusammenzuarbeiten, um unsere gebrauchsfertigen Blockchain-Lösungen hierher zu bringen: Waves für den Finanzsektor und Vostok [Waves-Start-up] für den Regierungs- und Unternehmenssektor.“

Kalashnikovs und Autos: Waves in Russland

Auch in Russland erwägt man derzeit, künftig die Plattform zu nutzen. Hier ist es der Staatskonzern Rostec, der an insgesamt 700 Industrieunternehmen beteiligt ist, die alle verwaltet werden wollen. Dazu gehören die Autohersteller Autovaz und Kamaz sowie der Waffenhersteller Kalashnikov.

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Rostec hat eine Vereinbarung mit Vostok unterzeichnet. Die beiden Partner werden zusammen zwei Millionen US-Dollar investieren, um das Projekt zu starten. Das Projekt ebnet den Weg für die Anwendung der Blockchain-Technologie in den Betrieben von Rostec – insbesondere für die Standardisierung, Sammlung und Analyse von Daten über die unter der Aufsicht von Rostec hergestellten Produkte, die sowohl militärische als auch zivile Güter umfassen.

Die Informationen, die von diesen unterschiedlichen Standorten zur Zentrale von Rostec kommen, sind nicht standardisiert und daher schwer zu analysieren. Es wird erwartet, dass die Blockchain die Organisation und Sicherheit dieser Daten, von denen einige sensible militärische Informationen sind, verbessert.

Außerdem erwägt Rostec, die Plattform für die Entwicklung von Smart Cities zu nutzen. Zu diesem Zweck soll das Projekt den Austausch von Daten zwischen Bundes- und Kommunalbehörden und Bürgern erleichtern.

Rostec hat bereits in mehreren russischen Städten intelligente Stadttechnologie zur automatischen Regelung und Anpassung des Stromverbrauchs, des Verkehrsmanagements, der Arbeit von Straßenkameras mit Gesichtserkennung und anderer Systeme eingesetzt.

Waves-Kurs: Alles Grün

Kein Wunder, dass Waves, das nun auch Smart Contracts unterstützt, auch einen dementsprechend guten Kursverlauf hat. Der Kurs liegt derzeit bei knapp 2,40 US-Dollar – einem 24-h-Plus von knapp 12 Prozent. Im 7-Tages-Chart sind das satte 18 Prozent Zuwachs, im Monatsverlauf gar 25,5 Prozent. Zu den Kursseiten geht es hier.

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