Walmart patentiert Lieferdienst mit Blockchain

Tanja Giese

von Tanja Giese

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Tanja Giese

Tanja Giese hat Germanistik, Literaturwissenschaft und Philosophie in Potsdam studiert. Mit Leidenschaft lektoriert sie die BTC-ECHO-Artikel und konzentriert sich in ihren eigenen Artikeln vor allem auf die gesellschaftlichen Auswirkungen und den Umgang der Politik mit den Veränderungen, die der Vormarsch der Kryptowährungen fordert.

Quelle: Sankt-Petersburg, Russia, February 9, 2018: Walmart application icon on Apple iPhone X screen close-up. Walmart app icon. Walmart.com is multinational retailing corporation via Shutterstock

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Der amerikanische Einzelhandelsgigant Walmart will die Blockchain-Technologie nutzen, um ein intelligentes Paketlieferungs-und Verfolgungssystem zu perfektionieren. Es ist nicht das erste Patent des Konzerns, das auf die Blockchain-Technologie abzielt.

Der Markt der Online-Supermärkte boomt nach wie vor. Lebensmittel vom Sofa aus zu bestellen und an die Wohnungstür geliefert bekommen, trifft einfach den Zeitgeist unserer digitalen Gesellschaft. Allerdings birgt dieser Dienst auch Herausforderungen, denen sich Anbieter stellen müssen. Lebensmittel sind verderblich, daher muss die Lieferkette genauestens überwacht werden.

Frische Lebensmittel dank Blockchain-Technologie


Im Sommer letzten Jahres verkündete Walmart, auch einen Online-Lieferdienst starten zu wollen. Zunächst sollten Mitarbeiter des Konzerns Bestellungen auf ihrem Nachhauseweg ausliefern. Nun will Walmart es doch professioneller angehen. Gestern veröffentlichte das US-amerikanische Patent- und Markenamt (USPTO) eine Patentanmeldung von Walmart. Der fast weltweit tätige Einzelhandelskonzern beschreibt darin ein „Smart Package“ (intelligentes Paket), das ein Gerät einschließen soll, das Daten wie Inhalt, Standort und Umweltbedingungen des Pakets über eine Blockchain aufzeichnet. Diese ist innerhalb des Gerätes verschlüsselt und fortlaufend mit Key Addresses entlang der Lieferkette gehasht, einschließlich Hashs der Private Keys des Verkäufers, des Kuriers und des Käufers. Eingereicht wurde das Patent bereits im August 2017. Darin weist das Unternehmen auf die Schwierigkeiten hin, die die Lieferung von Lebensmitteln mit sich bringen:

„Diese Online-Kunden versuchen oft, Artikel zu kaufen, die eine kontrollierte Umgebung erfordern, und streben weiterhin nach größerer Sicherheit in der Versandverpackung, in der die Artikel geliefert werden.”

Diese Herausforderungen soll das Smart Package bewältigen können. Dies soll nämlich auch zusammen mit anderen intelligenten Technologien verwendet werden können, z. B. mit „autonomen Fahrzeugen“ wie Drohnen. Bereits im Mai letzten Jahres hatte Walmart ein System patentieren lassen, das Auslieferungsdrohnen mittels Blockchain verfolgen kann, wir berichteten. Diese patentierten Blockchain-Drohnen werden wir wohl so schnell nicht in Deutschland zu Gesicht bekommen. Der deutsche Markt war für Walmart ein reines Verlustgeschäft, seit 2006 sind alle deutschen Filialen geschlossen.

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