US-Kongress: Experte wirbt für Ende der Kapitalertragssteuer für Kryptowährungen

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

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Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

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Unter den Mitgliedern des amerikanischen Legislativorgans herrscht Uneinigkeit, wie man Kryptowährungen begegnen soll. Speziell ein Abgeordneter positioniert sich radikal und fordert ein Verbot für Mining und Kryptohandel. Einer der geladenen Experten stellt sich dem jedoch entgegen und bringt dem Kongress eine Reihe guter Argumente hervor.

Im Finanzausschuss des US-Kongresses hatte es am Mittwoch einige Kontroversen gegeben. Auf der Agenda des Meetings stand das Thema „Die Zukunft des Geldes: Digitale Währungen“. Während es erfreulich ist, dass sich die amerikanischen Gesetzgeber zunehmend mit Kryptowährungen auseinandersetzen, zeigt die Sitzung jedoch auch, dass es noch ein langer Weg bis zum Verständnis von Kryptowährungen ist.

Brad Sherman: Bitcoin-Handel und Bitcoin-Mining in den USA verbieten


So wetterte besonders der demokratische Abgeordnete aus dem Bundesstaat Kalifornien gegen Kryptowährungen. Er ging sogar so weit, US-Bürgern verbieten zu wollen, Kryptowährungen zu kaufen oder zu minen.

„Das Mining allein verbraucht Strom, der anderen Zwecken entzogen wird und den CO2-Fußabdruck des Landes erhöht. Als Tauschmittel leistet die Kryptowährung nichts, außer Drogenhandel, Terrorismus und Steuerhinterziehung zu erleichtern.“

so Shermans vernichtendes Urteil.

Stattdessen gibt sich der Abgeordnete als Advokat für nationale staatliche Währungen, die er vor der Konkurrenz durch den Bitcoin schützen möchte:

„Die Blockchain ist eine gute Technologie, aber sie kann auch in Verbindung mit staatlichen Währungen verwendet werden. Kryptowährungen können nichts, was staatliche Währungen nicht auch können. Der US-Dollar ist entscheidend für die Stärke der USA in der Welt. Ohne den US-Dollar hätten wir den Iran niemals an den Verhandlungstisch zwingen können.“

Der Experte spricht: Gute Gründe für Kryptowährungen

Im Gegensatz dazu stehen die Aussagen von Norbert Michel, den Direktor des Zentrums für Datenanalyse der konservativen amerikanischen Denkfabrik Heritage Foundation. Er war Teil eines Teams von geladenen Gästen, die Expertise in die Runde der Abgeordneten bringen sollten. Michel spricht sich dafür aus, die Blockchain-Technologie und deren Anwendungen zu fördern und nicht auszubremsen.

„Ja, es stimmt, dass Kriminelle Bitcoin benutzt haben. Kriminelle haben jedoch auch Flugzeuge, Computer und Autos benutzt. Wir sollten keines dieser Instrumente kriminalisieren, nur weil Kriminelle sie benutzen“,

so Michel zu den Anschuldigungen gegenüber Bitcoin.

Auch auf dem Währungsmarkt könnte Konkurrenz das Geschäft beleben. Die Regierung solle also alle Währungen gleich behandeln und den Bürgern die Entscheidung überlassen, wie sie ihre Rechnungen gerne bezahlen würden.

„Das bedeutet, dass keiner bestimmten Geldform ein rechtlicher Vorteil verschafft werden darf und dass alle rechtlichen Hindernisse für die Verwendung alternativer Geldformen beseitigen werden sollten. Die Abschaffung von Kapitalertragssteuern aus Käufen mit alternativen Währungen, einschließlich Kryptowährungen und Fremdwährungen, wäre ein wichtiger Schritt“

Zentralbankencoin keine gute Idee

Zudem spricht sich Norbert Michel gegen die Idee einer von einer Notenbank ausgegebenen Kryptowährung aus. Der große Vorteil von Kryptowährungen sei ihre Dezentralität. Dieser ginge durch die Abhängigkeit von einer staatlich kontrollierten Zentralbank verloren. Damit gebe man dem Staat das vollständige Monopol über den Währungsmarkt zurück – zu Lasten der ökonomischen Freiheit des Einzelnen.

BTC-ECHO

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