UK: FSA testet Blockchain zur Qualitätssicherung von Rindfleisch

Ninett Rosenfeld

von Ninett Rosenfeld

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Ninett Rosenfeld

Ninett Rosenfeld hat Technikkommunikation im Bachelor studiert und vor kurzem ihren Master in Audiokommunikation und -technologie erfolgreich abgeschlossen. Jetzt springt sie auf den Zug Digitalisierung und Gesellschaft auf und widmet sich intensiv den Themen Blockchain und Krypotowährung.

Quelle: Slices of thin meat cutlets on a conveyor belt for packaging at industrial meat factory plant via Shutterstock

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Die FSA testet erfolgreich den Einsatz der Blockchain-Technologie bei der Überwachung der Arbeitsprozesse eines Schlachthofs. Die Ergebnisse der Pilotstudie zeigen eine höhere Transparenz und bessere Verfolgung der einzelnen Arbeitsschritte durch alle Beteiligten.

Die Food Standard Agency (FSA) des Vereinten Königreichs erklärte in einer Pressemitteilung, sie habe einen blockchainbasierten Pilotversuch in einem Rinderschlachthof erfolgreich abgeschlossen. Die NGO gab bekannt, dass es das erste Mal sei, dass sie die Blockchain-Technologie als Überwachungswerkzeug im Lebensmittelsektor eingesetzt haben.


Bereits im vergangenen Jahr hatte die FSA die Arbeitsgruppe Food and Distributed Ledger Technology gegründet. Mit DLT-Experten aus der Regierung, dem Lebensmittelsektor, der Technologiebranche und Hochschulen untersucht sie seitdem die Nutzung der Blockchain-Technologie wie auch die Überwachung und Einhaltung von Vorschriften im Lebensmittelbereich.

In der Pilotstudie verfolgte man das Rindfleisch über die gesamte Lebensmittelversorgungskette. Sowohl die FSA als auch der Schlachthof konnten auf die Daten zugreifen. Dadurch wurde eine höhere Transparenz der einzelnen Arbeitsschritte gewährleistet.

Der Leiter des Informationsmanagements der FSA, Sian Thomas, äußerte sich begeistert zu den Ergebnissen der Studie. Er sprach vom Mehrwert der Blockchain-Technologie in Teilen der Lebensmittelindustrie, wie beispielsweise der Arbeit auf Schlachthöfen, die aufwendige Inspektionen und die Zusammenstellung von Ergebnisse erfordert.

FSA plant weitere Studie

Eine weitere Studie ist für Juli geplant. Dann sollen auch die Landwirte auf Daten über Tiere von ihrer Farm zugreifen können.

Zukünftig sollen weitere Schlachthöfe die Blockchain-Technologie anwenden und testen. Es soll sichergestellt werden, dass alle Beteiligten Zugriff auf die Daten haben und die neue Art der Verwaltung in vollem Umfang nutzen können.

Sian Thomas sieht großes Potential für die Zusammenarbeit von Industrie und Regierung zur Weiterentwicklung der Nutzung der Blockchain-Technologie. Jedoch müsste laut FSA bei weiterhin erfolgreichen Studien die Industrie die Einführung der Blockchain-Technologie übernehmen. Bisher beschränke sich das aktuelle Datenmodell nur auf die Erfassung und Übermittlung von Inspektionsergebnissen.

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