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Bitcoin-Mining: Indonesien erwägt nationale Krypto-Reserve

Das asiatische Land überlegt, Mining zu betreiben und eine staatliche BTC-Reserve anzulegen. Zu der möglichen Strategie habe man sich mit Bitcoin Indonesia getroffen.

Johannes Dexl
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Drei goldfarbene Bitcoin-Token sind auf indonesischen Rupiah-Banknoten platziert und unterstreichen das wachsende Interesse an Bitcoin in Indonesien.

Beitragsbild: Shutterstock

| Bitcoin statt Indonesische Rupiah: Der Archipelstaat erwägt eine BTC-Reserve
  • Laut Bitcoin Indonesia überlegt die indonesische Regierung eine nationale BTC-Reserve zu starten. Die Organisation habe sich kürzlich mit Mitarbeitern des Vizepräsidenten, Gibran Rakabuming Raka, getroffen, um über eine mögliche Bitcoin-Strategie zu diskutieren.
  • “Wir wurden in das Büro des Vizepräsidenten eingeladen, um zu präsentieren, wie Bitcoin dem Land nutzen könnte”, sagte die Gruppe in einem X-Post am Montag. Schwerpunkte seien dabei das Bitcoin-Mining und Bildungsinitiativen.
  • Demnach könne das Land – ähnlich wie das asiatische Königreich Bhutan – dabei insbesondere seine reichhaltigen Ressourcen in der Wasserkraft und Geothermie nutzen.
  • Die Gruppe präsentierte sogar Michael Saylors Vorhersage, dass BTC bis 2045 in einem Base-Case-Szenario 13 Millionen US-Dollar und in einem Bull-Case-Szenario 49 Millionen US-Dollar erreichen würde.
  • Indonesien ist mit über 280 Millionen Einwohnern das viertbevölkerungsreichste Land der Welt. Mit einem geschätzten Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 1,4 Billionen US-Dollar ist es die 16. größte Volkswirtschaft der Welt.
  • Zuletzt sorgte das Land in der Branche jedoch für Negativschlagzeilen. Indonesien erlaubt den Handel mit Kryptowährungen, verbietet aber deren Verwendung für Zahlungen.
  • Am vergangenen Freitag hat das indonesische Finanzministerium zudem die Steuern für Krypto-Trader und Miner erhöht. Die Einkommenssteuer auf Krypto-Verkäufe über lokale Exchanges hat sich von 0,1 Prozent auf 0,21 Prozent erhöht. Dieser Satz fällt jedoch pauschal auf den Transaktionswert an – unabhängig vom Gewinn. Außerdem verdoppelten sich die Abgaben auf Krypto-Mining-Aktivitäten von 1,1 Prozent auf 2,2 Prozent.
  • Indonesien hat sein Verbot von Krypto-Zahlungen bereits 2017 verhängt und bekräftigte im Jahr 2023, dass Touristen, die Krypto-Zahlungen vornehmen, ebenfalls “streng behandelt werden”.
  • Trotz des Verbots scheint die Durchsetzung lax zu sein. Mehrere Immobilienangebote in Bali sollen beispielsweise offen Bitcoin akzeptieren.
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