Privacy Coin soll dreimal schneller werden 

Community stimmt für großes Zcash-Upgrade

Bei der Ausgabe neuer ZEC bleibt die Community ihrer bisherigen Linie treu. In der Geldpolitik gab es bei Zcash nun jedoch wesentliche Neuerungen.

Jan-Malte Minnerup
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Eine Zcash-Kryptowährungsmünze steht aufrecht auf einer strukturierten grauen und schwarzen Oberfläche und zeigt das elegante Design der digitalen Währung Zcash.

Beitragsbild: Shutterstock

| Zcash steht vor einem der größten Netzwerk-Upgrades der vergangenen Jahre

Das auf Privatsphäre spezialisierte Krypto-Netzwerk Zcash steht vor einem seiner größten Upgrades der vergangenen Jahre. In einer Community-Abstimmung haben sich die ZEC-Halter mit einer überwältigenden Mehrheit von 99,9 Prozent für eine Reduktion der Blockzeit ausgesprochen.

Zcash will Blockzeit auf 25 Sekunden reduzieren

Von den 3,6 Millionen stimmberechtigten ZEC-Token beteiligten sich 66 Prozent an der Abstimmung über die weitere Entwicklung des Netzwerkes. Und der Vorschlag für eine Verkürzung der Blockzeit von 75 auf 25 Sekunden wurde dabei ohne nennenswerte Gegenstimmen angenommen. Durch die verdreifachte Geschwindigkeit, mit der neue Blöcke künftig entstehen sollen, können Zahlungen und andere Transaktionen schneller bestätigt werden als bisher. Zudem wird die Änderung mit einer zusätzlichen Begrenzung innerhalb der Blöcke umgesetzt, damit die kürzeren Intervalle das Netzwerk nicht überlasten.

ZEC-Halter wollen am Halving festhalten

Für die Community gab es allerdings noch eine andere Abstimmung zur Geldpolitik des Netzwerkes. Dieses Mal stimmten die beteiligten ZEC-Halter jedoch mit 98,9 Prozent gegen den eingereichten Vorschlag. Vorgesehen war, den bisherigen Halving-Rhythmus durch eine gleichmäßige Ausgabekurve zu ersetzen, bei der die Ausgabe neuer ZEC schrittweise reduziert wird. Darüber hinaus entschied die Community sich dafür, einen Teil der Netzwerkgebühren zurückzuhalten und frühestens ab Februar 2031 wieder als zusätzliche Belohnung an die Miner auszuschütten.

Schnell gehen soll es dagegen mit dem NU7-Upgrade, bei dem die technischen Änderungen aus der Abstimmung umgesetzt werden. Damit sich einzelne Verzögerungen nicht auf das ganze Upgrade auswirken, sollen Funktionen, die bis zum vorgesehenen Entwicklungsstichtag am 30. September nicht fertiggestellt sind, notfalls auf ein späteres Netzwerk-Upgrade verschoben werden.

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