Twitter- & Square-CEO Jack Dorsey: Bitcoin könnte gemeinsame Internetwährung werden

David Barkhausen

von David Barkhausen

Am · Lesezeit: 3 Minuten

David Barkhausen

David Barkhausen hat als freier Journalist bereits für mehrere Tageszeitungen, Funk, Fernsehen und nebenbei seinen eigenen Blog geschrieben. Seit 2017 widmet sich der Master-Student der Politikwissenschaften der Universität Heidelberg dem Themenkomplex Blockchain. In diesem Zusammenhang fokussiert er sich vor allem auf die Bereiche Regulierung, Gesellschaft und Wirtschaftspolitik.

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Jack Dorsey, Gründer und Geschäftsführer von Social-Media-Plattform Twitter und Bezahldienstleister Square, will den Bitcoin als globale Internetwährung etablieren. Das Internet brauche zukünftig eine gemeinsame Bezahlmöglichkeit und dies könnte der Bitcoin leisten. Sein Unternehmen Square könnte Bitcoin derweil zu diesem Durchbruch verhelfen, ist sich Dorsey sicher. Diese Haltung bekräftigte Dorsey gestern im Rahmen der Krypto-Konferenz Consensus in New York. In der Vergangenheit präsentierte er sich bereits mehrmals als entschiedener Fürsprecher des Bitcoin.

rong>Sein Unternehmen Square könnte Bitcoin derweil zu diesem Durchbruch verhelfen, ist sich Dorsey sicher. Diese Haltung bekräftigte Dorsey gestern im Rahmen der Krypto-Konferenz Consensus in New York. In der Vergangenheit präsentierte er sich bereits mehrmals als entschiedener Fürsprecher des Bitcoin.

Den Bitcoin massentauglich machen – dieses Ziel hat sich Twitter- und Square-CEO Jack Dorsey auf die Fahne geschrieben. Nachdem er im März bereits prognostiziert hatte, der Bitcoin brauche noch 10 Jahre für den Massendurchbruch, bekräftigte er seine optimistische Haltung gestern als Redner auf der Consensus-Konferenz in New York. So präsentierte er sich abermals als entschiedener Fürsprecher der Leit-Kryptowährung.

„Das Internet verdient eine einheimische Währung. Es wird eine einheimische Währung bekommen. Also lasst uns nicht darauf warten, lasst uns heute daran arbeiten. Ob das der Bitcoin sein wird, weiß ich nicht. Aber ich hoffe es“,


so der Appell des 41-jährigen Internetpioniers. Er sei ein „Riesen-Fan“ des Bitcoin.

 „Diese Technologie ist eine grundlegende Veränderung in unserer Welt und kann viel Positives bringen. Wir müssen daran arbeiten, die Aufsichtsbehörden und die [US-Börsenaufsicht] SEC darüber aufzuklären, warum diese Technologie so wichtig ist“,

so Dorsey. Er ist sich sicher, sein Unternehmen Square könnte genau bei diesem Vorhaben helfen.

„Wir wollen zurück zur ursprünglichen Idee, mit dem Bitcoin seinen Kaffee zu bezahlen. Deshalb arbeiten wir zusammen mit Lightning Labs. Was auch immer gebraucht wird, damit wir dahin kommen, wir werden sichergehen, dass es passiert“,

zeigte sich Dorsey enthusiastisch. Derzeit jedoch müsste sich Square jedoch als Mittler zwischen digitalen und Fiatwährungen noch mit weltweit unterschiedlichen Gegebenheiten etwa im Umgang der Banken oder gegenüber Gesetzgebern einstellen.

Dorseys Unternehmen war erst im November letzten Jahres in den Handel mit Bitcoin eingestiegen, begann jedoch bereits 2014 Händler Bitcoin akzeptieren zu lassen.

Seit dem vergangenen Jahr bietet der Bezahldienstleister seinen Kunden seitdem auf der App Square Cash Kauf- und Verkauf-Optionen sowie Überweisungen mit der Kryptowährung an.

Wie CNBC berichtet, zeigt der Vorstoß erste Erfolge. So sei Square Cash der derzeit marktführende Anbieter im Bereich der Kryptobezahlungen und läge vor Paypals Dienst Venmo.

Consensus-Messe 2018: Kurssprünge bleiben aus

Neben Dorsey waren bei der diesjährigen Consensus-Konferenz in dieser Woche insgesamt 250 Speaker mit ihren Ideen, Anregungen und Vorstellung zur Zukunft von Kryptowährungen und Blockchain-Technologie geladen. Seit 2016 kommen bei der jährlich stattfindenden Veranstaltung die größten Namen aus der Szene mit Vertretern aus der Politik und Industrie zusammen. In diesem Jahr drängten mehr als 8.500 Teilnehmer in das Hilton Hotel in Midtown Manhattan – unter ihnen Vertreter der US-Wertpapieraufsicht SEC und CFTC sowie des EU-Parlaments.

Während die Konferenz mit der dreifachen Besucherzahl des Vorjahres bei den Veranstaltern als Erfolg verbucht wird, teilten weitaus nicht alle Dorseys Optimismus. Kritik am Krypto-Boom hagelte es vor allem vonseiten der Banker. Sie veranstalteten am Montag eine Gegendemonstration.

Auch die von Analysten in der vergangenen Woche erwarteten Kurssprünge, die mit der Konferenz der vergangenen Jahre einhergegangen waren, blieben in diesem Jahr aus.

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