Fundstrat Global Advisors: Sinkende Mining-Kosten treiben Bitcoin-Kurs auf 36.000 US-Dollar bis Ende 2019

David Barkhausen

von David Barkhausen

Am · Lesezeit: 3 Minuten

David Barkhausen

David Barkhausen hat als freier Journalist bereits für mehrere Tageszeitungen, Funk, Fernsehen und nebenbei seinen eigenen Blog geschrieben. Seit 2017 widmet sich der Master-Student der Politikwissenschaften der Universität Heidelberg dem Themenkomplex Blockchain. In diesem Zusammenhang fokussiert er sich vor allem auf die Bereiche Regulierung, Gesellschaft und Wirtschaftspolitik.

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Ein in dieser Woche veröffentlichter Bericht von Fundstart Global Advisors verheißt dem Bitcoin astronomisches Wachstum. Bis Ende 2019 soll der Bitcoin-Kurs auf 36.000 US-Dollar, umgerechnet knapp 30.000 Euro steigen. Treibender Faktor dafür seien sinkende Kosten der Mining-Branche. Dies verkündete unter anderem Fundstrat-Chefstratege Tom Lee. Kurzfristig sieht er jedoch bereits für die kommenden Tage einen Anstieg des Bitcoin-Kurses voraus. So hätte sich die in der kommenden Woche erneut anstehende Consensus-Konferenz in der Vergangenheit als entscheidender Kurstreiber erwiesen.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von David Barkhausen

Gute Nachrichten für Anleger und Bitcoin-Besitzer: Wenn es nach Fundstrat Global Advisors geht, steht dem Bitcoin-Kurs in den nächsten Jahren nicht nur Erholung, sondern explodierendes Wachstum bevor. In einem in dieser Woche veröffentlichten Bericht prognostiziert das New Yorker Research-Unternehmen dem Kurs ein Wachstum auf 36.000 US-Dollar bis Ende 2019.

Ursache dieser optimistischen Prognose soll der von Fundstrat zu Rate gezogenen „Bitcoin Price to Mining Break Even Cost Metrik“-Index sein. Im Kern berechnet dieser den Bitcoin-Preis in Abhängigkeit zu den Kosten, die für dessen Mining aufgewendet werden.

Aufgrund sinkender Mining-Kosten, effizienterer Rechnerleistung und immer größeren Farmen summiert der Bericht:

 „Wir glauben, dass das momentane Wachstum an Rechnerleistung bis Ende des Jahres 2019 zu einem Bitcoin-Preis von knapp 36.000 US-Dollar [30.000 Euro] mit einer Range von 20.000 bis 64.000 US-Dollar [21.000 bis 54.000 Euro] führt.”


Gestützt wird die These von Fundstrats-Chefstratege Thomas Lee. Er postete eine Zusammenfassung des Reports auf seinem Twitterprofil. Fundstrats neueste Berechnungen decken sich mit seiner persönlichen Einschätzung, die er Ende April veröffentlichte. Darin setzt Lee auf einen Bitcoin-Handelspreis von 25.000 US-Dollar bis Ende des Jahres. Weiterhin geht er davon aus, dass der Bitcoin bis 2020 mit bis zu 64.000 US-Dollar gehandelt werden könnte. Auch er argumentiert mit sinkenden Schürfkosten als Kurstreiber.

Insgesamt gilt Mining als wichtiger Faktor für den Bitcoin-Preis. Denn das Geschäft mit der Rechnerleistung ist für den Schürfprozess selbst von Stromkosten abhängig. Derzeit wandern deshalb immer mehr Mining-Farmen gen Norden. Hier locken günstige Schürfbedingungen aufgrund niedriger Temperaturen, bezahlbarem Hydrostrom und krypto-freundlichen Gesetzen. So schlagen derzeit vor allem immer mehr chinesische Miner ihre Zelte in Skandinavien auf.

Fundstrat: Consensus-Konferenz als kurzfristiger Kurs-Turbo?

Neben der mittelfristigen Perspektive prognostiziert Lees Bericht zudem einen kurzfristig anstehenden Kursanstieg. So soll Fundstrats Berechnungen zufolge die Anfang nächster Woche in New York stattfindende Kryptomesse Consensus für einen Kurssprint sorgen. Dies würden die Vergleichsdaten der vergangenen zwei Jahre nahelegen, so auch Fundstrat-Analyst Robert Sluymer im Gespräch mit CNBC.

Seit 2016 kommen bei der jährlich stattfindenden New Yorker Consensus-Messe die größten Namen aus der Szene mit wichtigen Vertretern aus der Poltik und Industrie zusammen. In diesem Jahr werden mehr als nie dagewesene 4.000 Teilnehmer und 250 Speaker erwartet – unter ihnen Vertreter der US-Wertpapieraufsicht SEC und CFTC sowie des EU-Parlaments. Damit hat die Messe durchaus das Potential, wegweisende Änderungen und Innovationen auf den Weg zu bringen.

Dennoch erntete Sluymer vonseiten der CNBC-Korrespondenten Kritik für seine Prognose. So handele sich dabei um eine Mutmaßung, die an nur zwei vergleichbaren Datenpunkten angestellt sei. Die Ursachen und Hintergründe der Marktdynamik sowie Makrotrends jedoch ließen sich an einem einzelnen Event nicht festmachen.

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