Bitcoin Cash verliert in einer Woche 16 Prozent – Wale werfen das Handtuch. Ist BCH noch zu retten? Das sagt der Kurs jetzt.
Bitcoin Cash verliert in einer Woche 16 Prozent – Wale werfen das Handtuch. Ist BCH noch zu retten? Das sagt der Kurs jetzt.
Bitcoin Cash wankt. Nach dem Bruch wichtiger Unterstützungen könnte dem "Dino-Coin" der nächste Abverkauf drohen.
Bitcoin prägt den Krypto-Markt seit Jahren, doch nicht jeder war mit seinen Eigenschaften einverstanden. Heute ist klar, welche der alternativen Konzepte sich behaupten konnten.
Der Kurs von Bitcoin Cash dreht aktuell auf. Der "Dinocoin" lässt dabei Cardano hinter sich. Doch der Ausbruch ist mit Vorsicht zu genießen.
Bitcoin und der Krypto-Markt stürzen ab. Krypto-Insider schätzen ein, worauf es jetzt ankommt und was Hoffnung macht.
Bitcoin Cash beäugt die Top-10 und lässt etablierte Konkurrenten hinter sich. Gleichzeitig dreht sich das Verhältnis zu Bitcoin spürbar zugunsten von BCH. Ob es sich um eine kurzfristige Rotation oder mehr handelt, zeigt die Analyse.
Bitcoin Cash legt zweistellig zu und setzt sich damit klar vom restlichen Markt ab. Der Anstieg fällt mit auffälligen Kapitalbewegungen zusammen.
Mehrere Vermögensverwalter haben bei der US-Börsenaufsicht SEC insgesamt über 30 neue Krypto-ETF-Produkte angemeldet. Die Anträge betreffen unter anderem Bitcoin Cash, Sui und Hype. Der aktuelle Government Shutdown verzögert jedoch die Bearbeitung.
Zum 1. September ist Schluss: Tether friert Stablecoin-Bestände auf einigen Blockchains ein. Das Unternehmen wolle sich auf andere Projekte konzentrieren.
Dem Bitcoin-Cash-Mitbegründer Roger Ver droht lebenslängliche Haft wegen Steuerhinterziehung. Jetzt appelliert er an Donald Trump.
Viele ältere Kryptowährungen konnten in letzter Zeit ein starkes Plus verzeichnen – obwohl es um sie im Vergleich zu neuen Projekten kaum Hype gibt. Woran liegt das?
Spätestens, wenn der Altcoin-Sektor zur Rallye ansetzt, möchte man sein Kapital auf die Gewinner-Coins gesetzt haben. Welche Coins eher zu den Verlierern gehören und welche Handelsstrategie sich jetzt anbietet.
Seit Monaten geht es mit den Kursen vieler Kryptowährungen steil bergauf. Wer die Chance verpasst hat, im Bärenmarkt zu kaufen, findet aber immer noch preiswerte Altcoins.
Gestartet als Bitcoin Cash ABC, ging die Kryptowährung eCash (XEC) aus den "Hash-Wars" im Jahr 2018 hervor. Was steckt hinter der Chain?
20 Prozent am Tag, fast 70 Prozent in der Woche: Der Kurs von eCash (XEC) profitiert von der bullishen Kursentwicklung von Bitcoin Hard-Forks.
Die Kurse der Proof-of-Work (POW) Coins Bitcoin Cash (BCH), Bitcoin SV (BSV), Ethereum Classic (ETC) und Kaspa (KAS) gehören aktuell zu den Top-Performern im Altcoin-Sektor.
Bei Bitcoin werden Transaktionen teuer und der Blockspace knapp. Wie BSV-Jünger Ordinal NFTs benutzen, um einen zweiten Blocksize War zu starten.
Roger Ver steht vor Gericht. Die Anklage: Er habe Krypto-Optionen im Wert von fast 21 Millionen US-Dollar nicht bezahlt.
Im Jahr 2015 begann in der Bitcoin-Community ein anhaltender Streit über die Frage, wie das Netzwerk skalieren soll. Ein Teil der Entwickler, Miner und Unternehmen wollte die Transaktionskapazität durch größere Blöcke erhöhen, der andere Teil bevorzugte Segregated Witness (SegWit) und Off-Chain-Lösungen wie das Lightning Network. Als keine Einigung erzielt werden konnte, führte eine Gruppe von Minern und Entwicklern am 1. August 2017 einen Hard Fork durch. Die Bitcoin-Blockchain spaltete sich, und aus Block 478.559 an entstanden zwei separate Netzwerke: Bitcoin (BTC) und Bitcoin Cash (BCH). Wer zum Zeitpunkt des Forks Bitcoin besaß, erhielt automatisch eine äquivalente Menge BCH. Zu den prominentesten Unterstützern des Forks gehörten der Investor Roger Ver und Bitmain-Mitgründer Jihan Wu, der damals einen erheblichen Teil der globalen Mining-Kapazität kontrollierte.
Bitcoin Cash nutzt denselben Proof-of-Work-Algorithmus wie Bitcoin: SHA-256. ASIC-Maschinen, die für Bitcoin ausgelegt sind, können daher auch BCH schürfen (minen). Der entscheidende technische Unterschied liegt in der Blockgröße: Bitcoin Cash unterstützt Blöcke von bis zu 32 Megabyte (die anfängliche Grenze von 8 MB wurde im Mai 2018 angehoben). Bitcoin besitzt eine Basisblockgröße von 1 MB, die durch SegWit effektiv erweitert werden kann. Zum Ausgleich für schwankende Hashrate enthält BCH einen angepassten Schwierigkeitsalgorithmus (DAA), der sich schneller als bei Bitcoin an wechselnde Mining-Kapazitäten anpasst. Das maximale Gesamtangebot beträgt wie bei Bitcoin 21 Millionen Einheiten.
Innerhalb der Bitcoin-Cash-Community selbst entstand 2018 ein erneuter Konflikt. Craig Wright, der behauptet, der pseudonyme Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto zu sein, und der Investor Calvin Ayre setzten sich für eine nochmals größere Blockgröße ein. Da keine Einigung erzielt werden konnte, führte diese Gruppe im November 2018 einen weiteren Hard Fork durch und schuf Bitcoin SV (BSV), wobei “SV” für “Satoshi’s Vision” steht. Das Ereignis war begleitet von einem sogenannten “Hash War”, einem Wettbewerb zwischen Minern beider Lager. Bitcoin Cash behielt nach dieser Spaltung den BCH-Ticker, Bitcoin SV erhielt den BSV-Ticker. Beide Netzwerke laufen seitdem unabhängig voneinander.
Bitcoin Cash übernimmt die Emissionsstrategie von Bitcoin: Die Block-Belohnung für Miner halbiert sich alle 210.000 Blöcke. Dieses Prinzip des Halvings verlangsamt die Ausgabe neuer BCH planmäßig, bis das Gesamtangebot von 21 Millionen Einheiten vollständig ausgegeben ist. Da BCH dieselbe Block-Historie wie Bitcoin von Genesis bis Block 478.558 teilt, fallen BCH-Halvings zeitlich in die Nähe von Bitcoin-Halvings. Da die Hashrate beider Netzwerke unabhängig voneinander schwankt, geschehen sie jedoch nicht zum exakt gleichen Zeitpunkt. Das begrenzte Angebot verbindet BCH konzeptionell mit Bitcoin. Ein Teil der BCH-Community betont den Zahlungsaspekt, ein anderer den Aspekt eines knappen digitalen Vermögenswerts.
Bitcoin Cash verfolgt das Ziel, als alltägliches Zahlungsmittel eingesetzt zu werden: schneller und günstiger als Bitcoin im Basislayer. In der Praxis liegen die Transaktionsgebühren bei Bitcoin Cash häufig unter denen von Bitcoin, insbesondere bei hoher Netzwerkauslastung von Bitcoin. Das Netzwerk findet Anwendung in bestimmten Regionen Lateinamerikas und Südostasiens, wo BCH als Zahlungsoption bei Händlern genutzt wird. Kritiker des BCH-Ansatzes argumentieren, dass größere Blöcke höhere Anforderungen an Full-Node-Betreiber stellen und damit die Dezentralisierung des Netzwerks beeinträchtigen könnten. BCH steht im Wettbewerb mit Bitcoin über das Lightning Network, aber auch mit anderen auf Zahlungen ausgerichteten Kryptowährungen. Die Debatte über die optimale Skalierungsstrategie für Kryptowährungs-Netzwerke ist bis heute nicht abgeschlossen.