Der Aave-Kurs gerät kräftig ins Schleudern. Wie tief der DeFi-Token noch fallen könnte und welche Marken Anleger nun im Blick haben sollten.
Der Aave-Kurs gerät kräftig ins Schleudern. Wie tief der DeFi-Token noch fallen könnte und welche Marken Anleger nun im Blick haben sollten.
AAVE ist auf Monad verfügbar und erweitert damit seine Präsenz im DeFi-Sektor. Warum das für Anleger jetzt spannend werden könnte.
Aave-Gründer Stani Kulechov weist Spekulationen über einen möglichen Einstieg der Kraken-Muttergesellschaft Payward zurück.
Steuerdaten deutscher Krypto-Anleger laden künftig beim Fiskus, XRP will noch schneller werden und Vitalik Buterin weist Ethereum-Kritik zurück.
Wie sicher sind DeFi-Anwendungen? Ein Sicherheitsexperte warnt: Kein Projekt sei gegen Angriffe immun, treffen könnte es jeden.
Nach dem Kelp-DAO-Hack eskaliert der Streit um 73 Millionen US-Dollar in eingefrorenen Ether. Aave fordert die Freigabe der Mittel.
Der Vorfall rund um rsETH zeigt, wie schnell sich Risiken im DeFi-Markt ausbreiten können. Sobald Zweifel an der Absicherung aufkommen, überträgt sich das direkt auf Kreditmärkte wie Aave. Die Folge sind Abflüsse, steigende Zinsen und wachsende Unsicherheit im gesamten System.
Steuer-Schock für Deutschland und EU, Meta feilt an Krypto-Integration und Bitcoin-Reserve wird konkreter in den USA – das sind die Krypto-News der Woche.
Aave sammelt 160 Millionen US-Dollar, um faule Schulden nach dem KelpDAO-Exploit zu decken. "DeFi United" soll rsETH stabilisieren und den DeFi-Sektor beruhigen.
LayerZero gerät nach dem rsETH-Exploit unter Druck. Der ZRO-Kurs verliert auf Wochensicht über 20 Prozent. Diese Kursmarken sind jetzt entscheidend.
Bitcoin scheitert an 80.000 US-Dollar, Altcoins bleiben schwach. Gleichzeitig sucht Aave nach dem KelpDAO-Exploit weiter nach einem Ausweg.
Die Cyberattacke trifft nicht nur Kelp DAO und Aave ins Mark, sondern könnte auch bei anderen DeFi-Projekten für weitreichende Auswirkungen sorgen.
Eine Unachtsamkeit kostete einen Aave-Trader 50 Millionen US-Dollar. So ein Fauxpas soll sich in Zukunft nicht mehr wiederholen.
Aktuelle On-Chain-Daten zeigen: der Krypto-Lending-Markt steht unter Druck. Einlagen fallen um 36 Prozent – besonders Aave trifft es hart.

Ein unachtsamer Tausch auf der DeFi-Plattform endete im Fiasko. Der Nutzer ignorierte sämtliche Warnungen und zahlte einen enormen Preis.
Obwohl neben US-Aktien auch Nikkei, Kospi und Co. massiv abverkauft werden, präsentiert sich der Krypto-Markt überraschend stabil.
Das fundamental florierende DeFi-Protokoll verliert infolge des eskalierenden Streits um das Machtgefüge eines seiner wichtigsten Kräfte.

DeFi-Protokolle sind so aktiv wie nie. Die Einnahmen steigen, doch die Kurse fallen. Wo große Institutionen jetzt einsteigen.
Stani Kulechov, ein finnischstämmiger Jurastudent, gründete 2017 ETHLend als dezentrale Kreditplattform auf Ethereum. Im November 2017 brachte das Projekt durch einen Token-Sale rund 17 Millionen US-Dollar ein. Das ursprüngliche Modell war Peer-to-Peer: Kreditgeber und -nehmer wurden direkt zusammengebracht. Im Januar 2020 folgte das Rebranding zu “Aave” (finnisch für “Geist”) und gleichzeitig ein grundlegender Wechsel hin zum Liquiditätspool-Modell. Dieser Wechsel machte Aave zu einem der meistgenutzten DeFi-Protokolle: Statt individuelle Kreditanfragen abzustimmen, zahlen Einzahler in gemeinsame Pools ein, aus denen Kreditnehmer direkt schöpfen können.
Nutzer hinterlegen Kryptowährungen in Aave-Liquiditätspools und erhalten im Gegenzug aTokens, zum Beispiel aUSDC für eingezahlten USDC oder aETH für eingezahltes Ether. Diese aTokens akkumulieren kontinuierlich Zinsen direkt im Wallet. Kreditnehmer müssen überbesichert einzahlen, also mehr Kapital als die Kreditsumme hinterlegen. Überschreitet die Schuldenquote einen bestimmten Schwellenwert, wird die Sicherheit automatisch liquidiert. Die Zinssätze werden algorithmisch anhand der Auslastung eines Pools berechnet: Hohe Nachfrage erhöht die Zinsen, geringe Nachfrage senkt sie. Je nach Netzwerk und Vermögenswert unterstützt Aave unterschiedliche Zinsmodelle, darunter variable und teilweise feste Kreditzinsen.
Flash Loans sind eine von Aave popularisierte Innovation im DeFi-Bereich. Es handelt sich um unbesicherte Kredite, die innerhalb einer einzigen Blockchain-Transaktion aufgenommen und zurückgezahlt werden müssen. Gelingt die Rückzahlung nicht, wird die gesamte Transaktion rückgängig gemacht. Dieser atomische Mechanismus macht Flash Loans für Arbitrage zwischen verschiedenen Protokollen, Liquidationen und Besicherungstausch nutzbar. Da kein Kapital vorab nötig ist, öffnet das Modell bestimmte Finanzstrategien für Nutzer ohne großes Eigenkapital. Flash Loans stellen damit ein Beispiel dafür dar, was durch die Programmierbarkeit von Smart Contracts auf Ethereum möglich wird.
Der AAVE-Token entstand im Oktober 2020 durch Migration vom ursprünglichen LEND-Token (Verhältnis 1 AAVE = 100 LEND). Das maximale Angebot beträgt 16 Millionen AAVE. Als Governance-Token ermöglicht AAVE seinen Inhabern Abstimmungen über Protokollentscheidungen durch Aave Improvement Proposals. Zusätzlich können AAVE-Inhaber ihre Token im Safety Module staken (als Netzwerksicherheit einsetzen): Im Fall eines Protokollausfalls (Shortfall Event) wird ein Teil der gestakten Token zur Deckung von Verlusten verwendet. Als Ausgleich erhalten Staker regelmäßige Sicherheitsanreize aus dem Protokoll.
Im Juli 2023 führte Aave den GHO-Stablecoin ein, einen überbesicherten, USD-gebundenen Token, der ausschließlich durch Aave-Liquidität geprägt wird und vollständig durch die Aave-DAO gesteuert wird. Parallel dazu ist Aave längst über Ethereum hinausgewachsen: Das Protokoll ist auf mehreren Netzwerken aktiv, darunter Polygon, Avalanche, Arbitrum und Optimism. Mit Aave V3 wurden neue Funktionen eingeführt, die unter anderem effizientere Sicherheitennutzung und risikoisolierte Märkte ermöglichen. Das Protokoll erschließt zunehmend den Bereich der Real-World-Assets (tokenisierte physische Vermögenswerte) für institutionelle Kreditnehmer.