TenX: Mit dem Rebranding die Massen erreichen

TenX: Mit dem Rebranding die Massen erreichen

Das Blockchain-Unternehmen TenX stellte jüngst in einem Medium-Post das Ergebnis seines Rebrandings vor. Der Anbieter von Krypto-Zahlungsdienstleistungen sieht in der „Auffrischung der Marke“ einen Baustein, Kryptowährungen an die Masse zu bringen. Beim bloßen Rebranding soll es jedoch nicht bleiben – TenX treibt sein gesamtes Geschäftsmodell voran.

Es war schon immer das Ziel von TenX, der Massenadaption von Kryptowährungen den Weg zu bereiten. Um dies zu erreichen, bietet man Dienstleistungen an, die vor allem die Aufbewahrung und den Transfer von Kryptowährungen erleichtern. Und zwar, indem sie Krypto-Anwendungen in die Form der traditionellen Geldwirtschaft presst. Das bekannteste Ergebnis dieses Geschäftsmodells ist die TenX-Debit-Card, die mit dem Krypto-Wallet von TenX verknüpft ist. So ist es den TenX-Kunden möglich, einfach per Kreditkarte mit Kryptowährungen zu bezahlen.

Rebranding soll TenX bei Massenadaption helfen

Um den Wert der Marke TenX weiter zu fördern und dadurch auch Kryptowährungen bekannter zu machen, werden nun Veränderungen im Design durchgeführt. Wie das Unternehmen in einem Medium-Post verkündet, hat man unter anderem das Logo, das Typeface und die Farbschattierungen abgeändert. Obwohl jede dieser Veränderungen für sich genommen klein anmutet, möchte man als Gesamtergebnis das Erscheinungsbild des Unternehmens entscheidend verbessern und die Unternehmenskultur repräsentieren.

Als Schlagworte, die sich in dem neuen Design widerspiegeln sollen, nennt TenX in dem Post „Optimismus und Selbstbewusstsein in Hinblick auf die Zukunft der Dezentralität“. Zudem soll das Finanzökosystem, das TenX bereitstellen möchte, sicher und für alle verfügbar sein. Dabei will man weitestgehend an den bestehenden Elementen der Marke festhalten und partiell Anpassungen vornehmen um, diesem Ideal zu entsprechen.

Mehr als nur ein neues Design

TenX verändert jedoch mehr als nur ein paar Ecken, Kanten oder Farben. Anfang Juli erlangte TenX eine offizielle Bank Identification Number bei der Landesbank Berlin. Das kann als Schritt zum Erlangen einer Bankenlizenz gesehen werden, die den Zahlungsdienstleister unabhängig von anderen Geschäftsbanken machen würde. Damit würde ein Fiasko wie im Januar mit WaveCrest ausgeschlossen.

Mit dem COMIT Network hat man zudem eine Technologie, die jüngst einen erfolgreichen Atomic Swap zwischen der Bitcoin-Blockchain und der Ethereum-Blockchain durchführte. Damit deckt man den größten Teil der Coins auf dem Markt ab, die sich entweder an der Bitcoin-Blockchain orientieren oder auf Ethereum-Basis konzipiert sind.

Mehr über das Unternehmen TenX und die Kryptowährung PAY erfahrt ihr auch in der aktuellen Ausgabe des Kryptokompasses.

BTC-ECHO

Über Tobias Schmidt

Tobias SchmidtTobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

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