Singapur: Missglückter Bitcoin-Deal kostet 278.000 US-Dollar

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Singapur: Missglückter Bitcoin-Deal kostet 278.000 US-Dollar

Ein Versuch, offline Bitcoin zu kaufen, lief schief. So wurde ein potentieller Käufer in Singapur auf dem Weg zum Treffen mit seinem Händler um 278.000 US-Dollar ärmer gemacht.

Auch wenn Kryptowährungen an sich eine recht sichere Sache sind – die Offline-Welt ist es oft nicht. Gerade im Dunstkreis von Bitcoin und der Blockchain-Technologie tummeln sich immer wieder Gestalten, bei denen man mit seinem Vertrauen sehr vorsichtig sein muss. Zuletzt bekam das ein Malaysier zu spüren, der sich für 278.000 US-Dollar Bitcoin kaufen wollte.

Am 08. April 2018 reiste der Malaysier Pang Joon Hau nach Singapur, um dort Bargeld gegen Bitcoin zu tauschen. Wie die Polizei in Singapur nun berichtet, wurde er dabei beraubt. Er hatte sich mit einem Broker verabredet, mit dem er sich zunächst in einem Hotel traf. Zusammen mit dem Broker wartete er dann auf den Bitcoin-Verkäufer, um den Einkauf abzuschließen.

Der angebliche Verkäufer tauchte dann laut Medienbericht gemeinsam mit einem anderen Broker auf und versicherte sich zunächst, ob der potentielle Käufer die vereinbarte Geldmenge dabei hatte. Nachdem sie sich überzeugt hatten, dass der gutgläubige Käufer einen Koffer mit 278.000 US-Dollar bei sich trug, bedrohten sie Pang Joon Hau und verließen mit ihrer Beute das Hotel.

Verdächtige wurden festgenommen

Nachdem Pang Joon Hau eine Anzeige eingereicht hatte, konnte die Polizei in Singapur nach einigen Tagen zwei Verdächtige festnehmen. Der „Broker“ des „Verkäufers“ wurde in Sentosa, einem Randbezirk Singapurs verhaftet. Die Polizei vermutet, dass der Verdächtige bereits im Vorfeld an einem Raub von „wertvollen Gegenständen“ beteiligt gewesen war.

Gerüchten zufolge soll der Verdächtige bereits vor seiner Festnahme über 60.000 US-Dollar ausgegeben haben, unter anderem soll er sich teure Uhren gekauft haben. Ob die Gerüchte stimmen oder nicht: Für den Raub des Geldes drohen ihm bis zu 5 Jahre Haft.

Sein Partner wurde wiederum an einem Bahnübergang festgenommen. Er versuchte noch zu fliehen, wurde dann jedoch von der Polizei festgenommen. Seinen Anteil der Beute hatte er offenbar bei sich.

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