Prozess um Avraham Eisenberg 

Mango Market-“Hacker” verurteilt

Im Prozess um den Solana-Handelsplatz Mango Markets hat das US-Bundesgericht eine Verurteilung beschlossen. Avraham Eisenberg drohen 20 Jahre Haft.

Dominic Döllel
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Eine Person hält ein Smartphone, auf dessen Bildschirm das Logo der Mango-App angezeigt wird, mit einem farbenfrohen abstrakten Hintergrund, der von Mango Markets inspiriert ist.

Beitragsbild: Shutterstock

| Avraham Eisenberg bleibt trotz aufgehobenem Urteil im Gefängnis
  • Der Krypto-Trader Avraham Eisenberg wurde am gestrigen 18. April vor dem US-Bundesgericht wegen Manipulation der dezentralen Solana-Handelsplattform Mango Markets im Oktober 2022 verurteilt. Das geht aus einer Pressemitteilung des US-Justizministeriums hervor.
  • Mango Markets ist eine Solana-basierte dezentrale Börse (DEX). Im Oktober 2022 nutze Eisenberg das Lending-Protokoll, um Kryptowährungen in Höhe von rund 110 Millionen US-Dollar “auszuleihen”.
  • Nach einer Abstimmung, bei der er die erbeuteten Gelder anschließend als Governance-Token benutzte, verlangte Eisenberg nicht strafrechtlich verfolgt zu werden. BTC-ECHO berichtete.
  • Eisenbergs Verteidigungsteam argumentierte, dass seine Geschäfte auf Mango Markets “erfolgreich und legal” seien, weil er sich an die Regeln des dezentralen Protokolls gehalten hätten.
  • Der Smart Contract des dezentralen Protokolls ließ schließlich den Lending-Vorgang zu.
  • Zu den Beweisen, die im Prozess vorgelegt wurden, gehörten jedoch auch Eisenbergs Internetrecherchen nach Begriffen wie “Beschränkungsregelung”, “Marktmanipulation” und “Elemente des Betrugs”.
  • Laut der Staatsanwaltschaft zeige dies, dass sich Eisenberg seiner kriminellen Handlung bewusst war.
  • Eisenberg erwarten nun bis zu 20 Jahren Gefängnis. Das Strafmaß steht noch aus.
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