"Finanzielles Äquivalent des Todessterns" US-Kongressabgeordneter Warren Davidson will CBDCs abschaffen und “kriminalisieren”

Warren Davidson fordert die US-Notenbank Federal Reserve dazu auf, die Entwicklung eines digitalen Dollars zu stoppen. Damit steht er als Republikaner nicht alleine da.

Tim Reindl
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Warren Davidson

Beitragsbild: Shutterstock

| Davidson vertritt den Bundesstaat Ohio im US-Repräsentantenhaus
  • Der republikanische Abgeordnete, Warren Davidson, spricht sich gegen digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) aus und fordert den Kongress auf „alle Bemühungen, eine CBDC zu entwerfen, zu bauen, zu entwickeln, zu testen oder einzurichten, schnell zu verbieten und dann zu kriminalisieren.“
  • In einem Twitterbeitrag wirft er der US-Notenbank (FED) vor, “das finanzielle Äquivalent des Todessterns” zu entwerfen. „Gutes Geld sollte erlaubnislose Peer-to-Peer-Transaktionen ermöglichen“, fügte er hinzu.
  • Das schrieb Davidson, nachdem er auf eine Stellenausschreibung der FED aufmerksam geworden war. Darin sucht die Notenbank einen „leitenden Kryptoarchitekten“ zur Arbeit an einem CBDC-Projekt.
  • Auch andere US-Republikaner sprechen sich gegen digitale Zentralbankwährung aus. Darunter auch US-Präsidentschaftskandidat Ron DeSantis. Der digitale Dollar würde die Privatsphäre und wirtschaftliche Freiheit gefährden, Persönlichkeitsrechte einschränken und Innovationen ausbremsen.
  • Der texanische US-Senator Ted Cruz legt regelmäßig Gesetzesentwürfe vor, um die FED an der Entwicklung eines digitalen Dollars zu hindern.
  • Weltweit forschen Regierungen und Finanzinstitute an digitalem Zentralbankgeld. In Europa berät man derzeit über die Einführung eines digitalen Euro.
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