Der Fall DEBT Box  SEC-Anwälte treten nach “Machtmissbrauch” zurück

Der aggressive Kurs der US-Börsenaufsicht gegen den Krypto-Sektor zollt offenbar seinen Tribut. Nach einer weiteren Niederlage vor Gericht verlassen zwei ihrer Anwälte die Behörde.

Johannes Macswayed
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SEC Krypto

Beitragsbild: Shutterstock

| Ein weiterer Rückschlag für die SEC im Kampf gegen den Krypto-Sektor: 2 Anwälte verlassen die Behörde
  • Zwei Anwälte der US-Börsenaufsicht (SEC) haben offenbar ihr Amt niedergelegt. Das berichtet Bloomberg.
  • Die beiden Anwälte seien bereits zu Beginn des Monats gegangen. Die Behörde hatte ihnen offenbar mit einer Kündigung gedroht, wenn sie blieben.
  • Der Abgang folgt auf das Urteil eines Bundesgerichts, das der Behörde im Fall gegen das Krypto-Unternehmen DEBT Box einen “groben Machtmissbrauch” vorwarf.
  • Die US-Börsenaufsicht hatte Debt Box im Juli letzten Jahres verklagt. Dieses soll unregistrierte Wertpapiere verkauft und Kundengelder ins Ausland transferiert haben.
  • Daraufhin verhängte ein Bundesrichter eine einstweilige Verfügung gegen das Unternehmen und schränkte den Zugriff auf die Vermögenswerte ein.
  • Nun drohen der SEC Strafen wegen “falscher und irreführender” Darstellungen im Prozess. Die Behörde hätte weiter “irreparable Schäden” für das Krypto-Projekt herbeigeführt, wie es in der Gerichtsakte heißt.
  • Seit der heutige Chef der Behörde, Gary Gensler, sein Amt angetreten ist, fährt die SEC einen aggressiven Kurs gegen den Krypto-Sektor. Mit bisher mäßigem Erfolg.
  • So hatten sowohl Ripple (XRP) als auch der Grayscale im vergangenen Jahr entscheidende Siege vor Gericht gegen die SEC erzielt. Schon damals verurteilte ein Gericht die “launische und willkürliche” Haltung der Behörde.
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