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War es Dogecoin? Robinhood: Großteil des Handelsumsatzes stammt aus Krypto-Trading

Robinhood legt zum ersten Mal nach seinem Börsengang Quartalszahlen vor. Rund 41 Prozent der Einnahmen wurden durch den Kryptohandel erzielt.

Christian Stede
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Robinhood

Beitragsbild: Shutterstock

Die Investment-App-Anbieter Robinhood hat Zahlen zum zweiten Quartal vorgelegt. Aus diesen geht hervor, dass Kryptowährungen die treibende Kraft für das Wachstum der Einnahmen waren. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen die Einnahmen aus dem Krypto-Handel um sage und schreibe 4.282 Prozent.

Die gesamten auf Krypto-Handel basierenden Einnahmen beliefen sich auf 223 Millionen US-Dollar. Damit machen Sie mit Abstand den Löwenanteil der insgesamt 565 Millionen US-Dollar Einnahmen des Unternehmens im zweiten Quartal aus. Das Besondere am Geschäftsmodell von Robinhood ist, dass Nutzer keine Gebühren an die Börse für Transaktionen zahlen. Stattdessen kassiert das Unternehmen Provisionen für deren Vermittlung.

62 Prozent der Krypto-Transaktionen stammen von Dogecoin (DOGE)

Diese Provisionen waren folglich für das Gros des Wachstums zwischen 2020 und 2021 verantwortlich. Aus den Zahlen geht ferner hervor, dass 62 Prozent der auf Krypto-Transaktionen basierenden Einnahmen auf Dogecoin Trades zurückzuführen sind. Trotz der steigenden Krypto-Einnahmen meldete Robinhood für das zweite Quartal einen Gesamtverlust von 464 Millionen US-Dollar. Die Verluste sind jedoch auf buchhalterische Anpassungen im Zusammenhang mit den schwankenden Optionsscheinen und Anleihen im Besitz des Unternehmens zurückzuführen.

Dieser Ergebnisbericht wurde mit einiger Spannung erwartet, ist es doch der erste seit dem Börsengang von Robinhood im August. Der Kurs verlief lange Zeit eher schleppend, nahm jedoch vor rund zwei Wochen plötzlich Fahrt auf. Mehr darüber können Sie in der aktuellen Ausgabe unseres Kryptokompass erfahren. 

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