"Tyrannischer Vorsitzender" Republikaner wollen SEC-Chef Gary Gensler entlassen

Nach einem Regulierungsvorstoß der SEC gegen die Krypto-Industrie haben die Republikaner genug – und fordern die Entlassung des “tyrannischen Vorsitzenden” Gary Gensler.

Dominic Döllel
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Gary Gensler

Beitragsbild: Picture Alliance

| Gary Gensler hat den Vorsitz der US-Wertpapierbehörde (SEC) inne
  • Republikanische Politiker haben am gestrigen 12. Juni einen Gesetzesvorschlag angekündigt, durch den SEC-Chef Gary Gensler entlassen werden soll.
  • Neben Warren Davidson unterstützt auch der krypto-freundliche Republikaner Tom Emmer den sogenannten “SEC Stabilization Act”. In einer Mitteilung erklärt er: “Amerikanische Investoren und die Industrie verdienen eine klare und konsequente Aufsicht und keine politische Spielerei.”
  • Konkret heißt es: “Das SEC-Stabilisierungsgesetz wird vernünftige Änderungen vornehmen, um sicherzustellen, dass die Prioritäten der SEC bei den Anlegern liegen, die sie schützen soll und nicht bei den Launen ihres rücksichtslosen Vorsitzenden.”
  • Laut Davidson sei Gensler ein “tyrannischer Vorsitzender”. Es sei “Zeit für echte Reformen und die Entlassung von Gary Gensler als Vorsitzenden der SEC”, so der Republikaner weiter.
  • Die vorgeschlagene Gesetzgebung soll außerdem die Strukturen der SEC anpassen. Daher wollen die Republikaner einen sechsten Kommissar, damit parteiliches Gleichgewicht mit den Demokraten besteht.
  • Unklar ist bislang, ob die Demokraten den Gesetzesentwurf unterstützen. Der SEC-Chef hat sich zum Zeitpunkt des Schreibens noch nicht zu den Forderungen geäußert.
  • In der Krypto-Industrie werden derzeit nur wenige Personalien hitziger diskutiert als Gary Gensler. Der Chef der US-Börsenaufsicht geht immer härter gegen den noch jungen Sektor vor, zuletzt mit Klagen gegen Binance und Coinbase
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