Bulle bleibt Bulle Raoul Pal: Bitcoin-Kurs in fünf Jahren bei einer Million US-Dollar

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Jacob Gleiss

von Jacob Gleiss

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Raoul Pal prognostiziert Bitcoin bis 2025 einen Preis von einer Millionen US-Dollar und ist der festen Annahme, dass Bitcoin in naher Zukunft großflächig eingeführt wird.

Raoul Pal führte letzte Woche ein Podcast-Interview mit Daniela Cambone von Stansberry Researchin. Darin teilte der ehemalige Hedge-Fonds-Manager seine Ansichten über die Wirtschaft. Insbesondere ging es um Gold und Bitcoin. Pal ist der Annahme, dass der Bitcoin-Kurs bis Ende 2025 auf eine Million US-Dollar steigen könnte. Diese Prognose stellte er dieses Jahr schon einmal auf. Früher war Pal Mitverwalter des GLG Global Macro Fund in London. Nachdem er Goldman Sachs verlassen hatte gründete er Global Macro Investor und die Real Vision Group.


Früher war Pals Kapital gleichmäßig auf US-Dollar, Gold, Aktien und Bitcoin verteilt. Während des Podcasts erklärte er jedoch, dass er sein Geld nun zu 50 Prozent in Bitcoin investiere. Der Fakt, dass ihm seine enormen Bitcoin-Allokation aktuell einen 50-prozentigen Nachteil verschaffen, nehme er hin, da der Aufwärtstrend sehr viel größer sei.

Die Wirtschaft wird sich nicht viel länger erholen als wir erwarten.

erklärte er. Es gäbe keine wirtschaftlichen Anreize und es kämen noch weitere Probleme auf Europa, die USA und den Rest der Welt zu. Des weiteren hätten viele Unternehmen nicht genügend Cashflow. Aus diesen Gründen hätte Pal seinen Bargeldbestand reduziert und sein Geld lieber in Bitcoin gesteckt. Seine Handelsposition sei relativ gering und er spiele sogar mit dem Gedanken, sein Gold zu verkaufen, um noch mehr Bitcoin zu erwerben.

[…] wenn Bitcoin anfängt, aus den Mustern auszubrechen, die es gebildet hat, dann wird es Gold massiv übertreffen. Ich bin mir dessen zu 100 Prozent sicher, also warum sollte ich in diesem Fall die Goldallokation haben.

Raoul Pal ist sich sicher: Bitcoin-Adaption kommt

Der CEO der Real Vision Group erklärte, dass er die Bitcoin-Bewegung von Anfang an verfolgt habe. Mit Hilfe eines Algorithmus könne er Vorhersagen über die Bitcoin-Kursentwicklung treffen. Auch wenn die realen Bitcoin-Entwicklungen nicht immer diesem Algorithmus folgen, hält Pal daran fest. Bitcoin folge alle vier Jahre dem selben Zyklus, in dem die Aufwärtstrend die vorherigen immer übertreffen würden. Viele Marktkommentatoren, Händler und Analysten teilen die Prognosen.

Pal mache sich keine Sorgen über Hyperinflation, einen Zahlungsausfall oder ähnliches und sei daran interessiert, dass Menschen eine andere Überwachungseinheit für ihre Ersparnisse nutzen. Er geht davon aus, dass die Einführung von Bitcoin in „Wellen“ stattfindet – angefangen beim Einzelhandel bis hin zu Hedge-Fonds. Pal betonte jedoch auch, dass die Welt noch nicht so weit sei. Er könne sich gut vorstellen, dass eine solche Einführung als Erstes in einem Land mit problematischer Währungsabwertung wie beispielsweise Nicaragua stattfindet. Es würden eine Menge schlaue Leute an so einer Einführung arbeiten.

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74 ProzentChinesischer NEO-Coin schüttelt Krypto-Crash ab

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Der Coin der dezentralen chinesischen Plattform NEO hat den Krypto-Crash abgeschüttelt. Zwischenzeitlich stieg die Kryptowährung um 74 Prozent.

Nachdem der gesamte Kryptomarkt im Durchschnitt um 20 Prozent eingesackt war, erholen sich die meisten Coins langsam vom Crash. Einer der Top-Performer ist NEO. Die Kryptowährung nutze die Schwächephase aus und konnte zwischenzeitlich um fast 74 Prozent auf 133,08 US-Dollar steigen. Im Wochenvergleich waren es sogar knapp 118 Prozent. Zu Redaktionsschluss handelt NEO bei 117 US-Dollar. Damit schaffte es der Coin, an vergangene Zeiten aus 2018 anzuknüpfen, als der Kurs des chinesischen Krypto-Projekts noch dreistellige Zahlen vorweisen konnte.

Ein Grund für den Kursanstieg könnten erste positive Resonanzen auf das Ende März vollzogene N3-Update sein. Die neue Version verbesserte unter anderem die Transaktionsgeschwindigkeit von 1.000 auf 5.000 TPS (Transactions per Second) und senkte damit auch die Transaktionskosten (Gas Fees) um das 100-fache. NEO gilt als das “Ethereum Chinas”. Das Protokoll der Plattform erlaubt es, Smart Contracts und Distributed Apps zu entwickeln und auszuführen. Dennoch zeigen sich gravierende Unterschiede, wie NEO-Gründer und CEO Da Hongfei gegenüber BTC-ECHO im Interview erklärte:

Das Design ist sehr unterschiedlich. Zum Beispiel gewichten wir die Transaktionsfinalität sehr stark. Der Konsens-Mechanismus, den wir gewählt haben, nennt sich default Byzantine Fault Tolerance, kurz dBFT. Wir sind die weltweit erste Firma, die diesen Konsens-Algorithmus in eine öffentliche Blockchain eingebaut hat. Zudem unterscheidet sich unser Smart-Contract-System stark von dem von Ethereum. Unser System ist viel benutzerfreundlicher, da Entwickler keine eigene Programmiersprache lernen müssen.

Da Hongfei, NEO-Gründer und CEO gegenüber BTC-ECHO.

Dabei legt das Projekt seinen Fokus unter anderem auch auf Videospielen. Laut Da seien die Hürden für Blockchain-Games aber aktuell noch zu hoch, da sie noch nicht über die erforderliche Benutzerfreundlichkeit verfügten. Inwiefern diese Probleme mit dem neuen Update behoben werden können, wird sich zeigen.

FilecoinKonsortium baut Chinas größte Filecoin-Mining-Farm

7 Stunden

Filecoin boomt in China. Nun ist der Bau einer großen Mining-Anlage geplant.

Das chinesische Blockchain-Konsortium IPFSUnion plant den Bau einer riesigen Anlage zum Minen von Filecoin. Es unterstützt den Bau des Jiangxi Big Data Industrial Park mit einem “großen Investment”.

Die Höhe der Investition wurde im Internet zeitweise mit 1,3 Milliarden US-Dollar angegeben. Mittlerweile ist die Zahl indessen aus dem Ankündigungs-Blogpost auf der Filecoin-Webseite verschwunden. Fest steht hingegen, dass die geplante Anlage den Segen der chinesischen Regierung hat. Ein örtlicher Industriefonds steuerte ferner 15 Millionen US-Dollar für den Bau des Mining-Zentrums in der Stadt Fuzhou im östlichen China bei.

Das größte Filecoin-Projekt Chinas

Die IPFSUnion ist ein Konsortium, das auf Cloud-Dienste und verteilte Dateisysteme spezialisiert ist. Zu den Mitgliedern zählen der chinesische Handelsriese Alibaba sowie große Tech-Unternehmen wie Microsoft, SAP, Huawei und AMD. Seit 2016 beteiligt sich der Zusammenschluss am Krypto-Space. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem IPFS-Protokoll für Datenaustausch, das auch die Grundlage des Filecoin-Ökosystems bildet. Mit der Kryptowährung können Nutzer freien Speicherplatz automatisiert vermieten. Der Filecoin-Kurs ging in den letzten Monaten durch die Decke.

Das Mining-Zentrum soll deshalb auch eine große Anlage zur Datenspeicherung werden. IPFSUnion möchte 100.000 bis 150.000 Server aufstellen und plant den Bau einer Produktionsanlage zur Herstellung von weiteren Netzwerkrechnern. Das Konsortium gibt ferner an, an der Entwicklung eines Cloud-Dienstes für die Industrie zu arbeiten. Dabei wolle man die Preise auf ein Zehntel dessen drücken, was die Konkurrenz verlangt.

Freedom of speechSnowden lanciert NFT im Namen der Pressefreiheit

3 Tagen

Der Whistleblower Edward Snowden lanciert seinen ersten NFT und möchte, dass der Verkaufserlös der Pressefreiheit zugutekommt.

Der Whistleblower und ehemalige CIA-Agent Edward Snowden hat enthüllt, dass er in die Welt der Non-Fungible-Token (NFT) Assets einsteigt. Er kündigte zudem an, dass der Verkaufserlös zu 100 Prozent an die Freedom of the Press Foundation gehen wird. Snowden gilt als strenger Verfechter der Privatsphäre und Pressefreiheit. In der Vergangenheit erklärte er mehrmals seine positive Haltung zu digitalen Währungen. Zuletzt bemängelte Snowden jedoch den Mangel an Transaktionsdaten.

Das sind die teuersten NFT aller Zeiten

Portrait von Snowden stammt von Platon

Die Auktion läuft auf dem NFT-Handelsplatz Foundation. Das aktuelle Höchstgebot liegt bei 200 ETH. Zuvor hatte Kraken-CEO Jesse Powell ein Gebot in Höhe von 150 ETH abgegeben. Das NFT zeigt ein Abbild einer Gerichtsentscheidung, die besagt, dass die Massenüberwachung der National Security Agency gegen das Gesetz verstößt. Daneben ist ein Portrait von Snowden höchstselbst zu sehen, das vom Fotografen mit dem Künstlernamen Platon stammt. 

Wie es im Auktionsangebot heißt, wurde der NFT mit dem Konterfei von Snowden mit Open-Source-Software hergestellt. Das digitale Sammlerstück wurde laut der NFT-Beschreibung am 14. April 2021 um 22:13 Uhr in einfacher Ausführung geprägt. Die Auktion läuft noch bis zum 16. April, 20:53 (CET).

Corona-AusfälleMick Jagger lanciert NFT zugunsten angeschlagener Kneipen

3 Tagen

Fehlende Auftritte setzen der Veranstaltungsbranche massiv zu. Mick Jagger lanciert daher einen NFT, um angeschlagenen Lokalen zu helfen. Mit von der Partie ist auch Foo-Fighters Frontmann Dave Grohl.

Die Veranstaltungsbranche gehört mit zu den großen Verlierern der anhaltenden Corona-Pandemie. Auch solche Showgrößen, die aufgrund fehlender Auftritte nicht am Hungertuch nagen müssen, fühlen sich offenbar in die Pflicht genommen. So bringt Rolling Stones-Frontmann Mick Jagger jetzt einen NFT heraus, mit dem er unabhängige Musiklokalen finanziell unter die Arme greifen möchte. Schon seit geraumer Zeit finden Musiker an NFT Gefallen, außergewöhnlich ist jedoch der karitative Zweck von Jaggers Aktion.

Jagger holt Dave Grohl als musikalische Unterstützung

Jagger sagte in einem Tweet, dass er eine 24-Stunden-Auktion auf Nifty Gateway gestartet hat. Feilgeboten wird dort ein NFT, basierend auf einem neuen Song mit Foo Fighters-Frontmann Dave Grohl. Das digitale Stück, das vom Künstler Oliver Latta, auch bekannt als Extraweg, entworfen wurde, zeigt eine Videoschleife einer Figur, die durch zwei menschliche Köpfe läuft. Im Hintergrund erklingt dabei Grohls und Jaggers Song “Eazy Sleazy”.

Die Auktion soll laut Mick Jagger helfen, Geld für unabhängige Musiklokale in den USA und Großbritannien zu sammeln. Der Erlös kommt in großen Teilen den lokalen Wohltätigkeitsorganisationen Music Venue Trust und National Independent Venue Association zugute. Ein Teil des Erlöses wird auch für Umweltschutzzwecke verwendet. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung liegt das höchste Gebot bei 10.200 US-Dollar.