Zum Inhalt springen

Zukunftsmusik? Kryptowährungen als legale Zahlungsmittel in Simbabwe

Wie der Staatssekretär auf einer Konferenz in Simbabwe erklärt, wägt die Regierung aktuell Chancen und Risiken der Kryptowährungs-Adoption ab.

Marlene Müller
 |  Lesezeit: 2 Minuten
Teilen
Simbabwe Flagge gegen blauen Himmel

Beitragsbild: Shutterstock

Auf dem Gipfeltreffen zu Informations- und Kommunikationstechnologien der Computer Society of Zimbabwe erklärte der Staatssekretär und Leiter der Abteilung E-Government und Technologien, Charles Wekwete, dass die Regierung sich aktuell in einer Konsultationsphase zum Thema Kryptowährungen befindet. Wie eine lokale Zeitung berichtet, motivierte er die Anwesenden mit Ideen bezüglich einer möglichen Einrichtung dieser auf die Regierung zuzugehen. Diese sei durchaus “gewillt, Kryptowährungen in Betracht zu ziehen”. Damit signalisiert er, dass die im September laut gewordenen Überlegungen des Finanzministers, Kryptowährungen zu adaptieren, weiterhin bestehen bleiben und nun die Möglichkeiten erforscht werden.

In seiner Rede wies Wekwete trotzdem daraufhin, dass sich Simbabwe in der Abwägungsphase befindet. Er erklärte das Vorgehen:

Die Regierungen versuchen immer noch zu verstehen und Richtlinien für den Umgang [mit Kryptowährungen] zu erstellen. In unserem Fall haben wir zunächst versucht, ihre Auswirkungen zu verstehen, da sie eine grundlegende Abweichung von bisher bekannten Finanzinstrumenten darstellen und es viele Befürchtungen gibt.

Charles Wekwete

Zu diesen Befürchtungen gehört das Risiko der grenzüberschreitenden Zahlungen, die zu Zahlungsmittelabflüssen, Geldwäsche und der Finanzierung illegaler Aktivitäten führen könnten.

Kryptowährungen gegen schwache BIPs?

Obwohl auch in Simbabwe noch keine Entscheidung gefallen ist, ist auffallend, dass viele afrikanische Länder die neue Technologie in unterschiedlicher Form annehmen. Besonders Länder mit geringem Bruttoinlandsprodukt scheinen dabei in der Blockchain-Technologie neue Hoffnung zu sehen. Bis vor wenigen Tagen war der Cardano-Gründer Charles Hoskinson noch in einigen afrikanischen Ländern unterwegs, um mit den Regierungen über mögliche gemeinsame Projekte “zur Unterstützung” zu sprechen.

Du möchtest Shiba Inu (SHIB) kaufen?
Das ist unter anderem via eToro möglich. eToro bietet Investoren, von Anfängern bis zu Experten, ein umfassendes Krypto-Trading-Erlebnis auf einer leistungsstarken und dabei benutzerfreundlichen Plattform.
Zum Anbieter
Die neusten Ausgaben des BTC-ECHO Magazins
Ausgabe #61 Juli 2022
BTC-ECHO Magazin – Jahresabo
Ausgabe #60 Juni 2022
Ausgabe #59 Mai 2022
Du möchtest aktuelle News?

Melde dich bei unserem Newsletter an, um auf dem aktuellen Stand zu sein.