"Hochriskanter Zero-Day-Exploit" Krypto-Wallets in Gefahr? Mögliches Risiko bei Apple entdeckt

Ein Sicherheitsleck bei iOS-Geräten sorgt für Aufruhr. Krypto-Wallets sind möglicherweise ungeschützt. Die Informationen dazu stammen jedoch aus dem Darknet.

Moritz Draht
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Beitragsbild: Shutterstock

| Trust Wallet zufolge könnten iOS-Geräte von einer Sicherheitslücke betroffen sein
  • Der Wallet-Anbieter Trust Wallet warnt iOS-Nutzer vor einem möglichen Sicherheitsrisiko.
  • “Wir haben glaubwürdige Informationen über einen hochriskanten Zero-Day-Exploit, der auf iMessage im Dark Web abzielt”, gab das Unternehmen in einem Tweet auf X bekannt. Die Sicherheitslücke könne ein “iPhone infiltrieren, ohne auf einen Link zu klicken”.
  • Zero-Day-Exploits werden bislang unbekannte Schwachstellen in einem Softwareprogramm genannt.
  • Trust Wallet betonte, dass sämtliche Krypto-Wallets, die sich auf einem iPhone mit aktivierter iMessage-Funktion befinden, womöglich gefährdet seien.
  • Die Geschäftsführerin des Unternehmens, Eowyn Chen, teilte einen Screenshot des potenziellen Zero-Day-Exploits, der im Darknet für zwei Millionen US-Dollar verkauft wird.
  • “Threat Intel hat einen iOS iMessage Zero-Day-Exploit entdeckt, der im Dark Web zum Verkauf steht”, so Chen. “Es handelt sich um einen Zero-Click-Exploit, mit dem die Kontrolle über das Telefon über iMessages übernommen werden kann. Die Preisvorstellung liegt bei zwei Millionen US-Dollar”.
  • Zum Schutz empfiehlt das Unternehmen die Deaktivierung von iMessage, “bis Apple das Problem behoben hat”.
  • Auf Twitter-Nachfolger X werfen einige Nutzer dem Unternehmen Panikmache vor.
  • “Wenn das Ihre ‘glaubwürdigen Informationen’ sind, ist das peinlich. Sie haben keine Beweise für einen iOS-Exploit, sondern einen Screenshot von einem Typen, der behauptet, einen Exploit zu haben”, schrieb der pseudonyme Blockchain-Analyst “Beau”.
  • Die Warnung von Trust Wallet hat auf X bereits 2,6 Millionen Aufrufe erreicht.
  • Das Unternehmen wies die Kritik zurück.
  • “Trust Wallet überwacht zusammen mit Sicherheitspartnern und -forschern ständig verschiedene Wege, um alle Sicherheitsbedrohungen für unsere Nutzer zu erkennen”, heißt es in einem weiteren Beitrag auf X.
  • “Wir haben die Information erhalten, die später bestätigt wurden, dass ein Hacker, der behauptet, die Zero-Day-Schwachstelle in iMessage ausnutzen zu können, im Dark Web zwei Millionen Dollar verlangt”, so Trust Wallet.
  • Man habe den Vorfall öffentlich gemacht, um “aktiv über potenzielle Bedrohungen und Risiken” zu informieren.
  • Betroffen könnten demnach sämtliche iOS-Nutzer sein, die “lukrativsten Ziele” seien “vermögende Privatpersonen”.
  • Dem Unternehmen zufolge betreffe das Problem “nicht nur Nutzer von Trust Wallet, sondern ist ein potenzielles Risiko für jeden, der iOS mit aktivierter iMessage-Funktion verwendet”.
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