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Gegen Geldwäsche Krypto-Mixer “Tornado Cash” auf die schwarze Liste gesetzt

Das US-Finanzministerium hat “Tornado Cash” verboten. Nordkoreas Hackergruppe Lazarus soll mehrere hundert Millionen US-Dollar über den Krypto-Mixer gewaschen haben.

Moritz Draht
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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Beitragsbild: Shutterstock

  • Das Office of Foreign Assets Control (OFAC) des US-Finanzministeriums hat den Krypto-Mixer Tornado Cash auf die schwarze Liste gesetzt.
  • Tornado Cash ist ein Mixing-Service, der Transaktionen anonymisiert. Der Behörde zufolge seien seit 2019 “mehr als 7 Milliarden US-Dollar” über den Dienst gewaschen worden.
  • Ein Großteil davon stünde im Zusammenhang mit der nordkoreanische Hackergruppe Lazarus.
  • “Trotz gegenteiliger öffentlicher Beteuerungen hat es Tornado Cash wiederholt versäumt, wirksame Kontrollen einzuführen, die es daran hindern sollen, regelmäßig Gelder für böswillige Cyber-Akteure zu waschen, und zwar ohne grundlegende Maßnahmen zur Bewältigung seiner Risiken”, erklärt Brian E. Nelson, Unterstaatssekretär des Finanzministeriums für Terrorismus und Finanzinformationen.
  • Demnach werde das Finanzministerium “weiterhin aggressiv gegen Mixer vorgehen, die virtuelle Währungen für Kriminelle und diejenigen, die sie unterstützen, waschen.”
  • Bereits zuvor sanktionierte die OFAC den Krypto-Mixer Blender.io.
  • US-Bürgern, die den Dienst weiterhin nutzen, droht straffrechtliche Verfolgung.
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