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Peinliche Argumentation„Keine Anlageklasse“: Goldman Sachs verleugnet Bitcoin

Die amerikanische Investment Bank Goldman Sachs tut sich schwer damit, Bitcoin als eine eigenständige Anlageklasse zu bezeichnen. Dies zeigen Präsentationsfolien der Bank.

Redaktion
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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Goldman Sachs Logo auf einer Webseite wird mit Lupe vergrößert.

Quelle: https://www.shutterstock.com/de/image-photo/milan-italy-august-10-2017-goldman-733106050?src=4FBcti_-xuJyP3aYK7LQTQ-1-23

Dass sich Investmentbanken wie Goldman Sachs oder JPMorgan schwer mit Kryptowährungen wie Bitcoin tun, ist kein Geheimwissen. Immer wieder kam es in der Vergangenheit zu kritischen Aussagen gegenüber den digitalen Assets. Inzwischen sind auch die großen Player eingeknickt und öffnen ihr Geschäft immer stärker für die KryptoAssets. Nun ist bei Twitter eine Präsentationsfolie von Goldman Sachs aufgetaucht, die Bitcoin den Status als eine eigenständige Anlageklasse ab erkennt.

https://twitter.com/Ryan_Browne_/status/1265639704365600768

Goldman Sachs mit fadenscheiniger Argumentation

Die Argumente, die Goldman Sachs auf der Folie anführt, warum Bitcoin nicht als eigenständige Anlageklasse gewertet werden kann, sind ziemlich dürftig. Schließlich treffen die Punkte „es wird kein Cash Flow generiert“ oder „die Volatilität ist hoch“ auf auf unzählige andere Assetklassen zu. Beispielsweise generiert auch Gold keinen Cash Flow und wer glaubt, dass Bitcoin viel volatiler als andere Assets ist, der sollte sich mal die Volatilität der Ölkurse in den letzten Wochen anschauen.

Es scheint vielmehr so als hätte Goldman Sachs kein Interesse an Bitcoin, weil es nur schwer damit Geld verdienen kann. Die Frage, ob eine Investmentbank krypto-bezogene Dienstleistungen oder die Assets selbst anbietet, entscheidet sich ausschließlich an der Frage, ob ein derartiges Angebot wirtschaftlich ist. Es wird mit allem gehandelt, was erlaubt ist und Gewinn für die Bank bringen kann. Entsprechend sind die Aussagen auf der Folie nur bedingt ernst zu nehmen. Wenn Goldman Sachs aufgrund der Kundennachfrage dazu gedrängt wird, sich Bitcoin & Co. zu öffnen, dann wird Goldman Sachs das auch tun.

Die Aussagen zeigen dennoch mehr denn je, dass es eine Öffnung in der Wertedebatte zwischen physischen und digitalen Assets braucht.

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