Adaption JPMorgan öffnet sich für Bitcoin-Börsen

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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das gebäude der jpmorgan chase bank, die jetzt kunden aus bitcoin-kreisen akzeptiert

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Die US-amerikanische Bank JPMorgan hat mit Coinbase und Gemini zwei Bitcoin-Börsen als Kunden akzeptiert. Das sendet ein positives Signal in Richtung der Krypto-Industrie.

JPMorgan öffnet seine Türen für das Bitcoin-Ökosystem. Laut Insiderinformationen, die dem Wall Street Journal (WSJ) vorliegen, soll es Konten für die Krypto-Exchanges Coinbase und Gemini eröffnet haben.

Wie das WSJ am 12. Mai berichtet, sei hier die Tatsache ausschlaggebend gewesen, dass beide Krypto-Exchanges unter US-amerikanischem Recht reguliert seien. Entsprechende Konten der Bitcoin-Unternehmen seien bereits letzten Monat genehmigt worden und seien nun in Benutzung. Bei der Aufnahme der Krypto-Exchanges in den Kundenkreis handelt es sich um das erste Mal, dass JPMorgan Kunden aus dem Bitcoin-Ökosystem akzeptiert.

JPMorgan übernimmt US-Dollar-Abwicklung für Bitcoin-Börsen

Coinbase besteht bereits seit 2012 und zählt mit über 30 Millionen Konten als größte Bitcoin-Börse in den USA. Gemini existiert seit 2014 und steht unter der Leitung der Winklevoss-Brüder. JPMorgan kümmert sich nun um die Abwicklung von Fiat-Transaktionen, also Überweisungen, Einzahlungen und Auszahlungen, so das Wall Street Journal weiter. Die Großbank bleibt ihrer Linie damit treu – sie konzentriert sich auf Fiat-Währungen, das Krypto-Geschäft bleibt bei den Krypto-Börsen.

Positives Signal für Bitcoin-Adaption


Dennoch können Krypto-Befürworter den Schritt als positiv werten. Schließlich hatte die Bank Unternehmen aus dem Krypto-Bereich bisher daran gehindert, eigene Konten bei der Bank zu eröffnen. Die Sicherheit im Bitcoin-Business beziehungsweise der angebliche Mangel daran waren hier oft Hinderungsgründe. JPMorgan-Chef Jamie Dimon hatte sich in der Vergangenheit zudem negativ gegenüber Bitcoin und anderen Kryptowährungen geäußert.

Wie die Wirtschaftszeitung weiter berichtet, haben die Bitcoin-Börsen daher eine lange Antragsphase hinter sich bringen müssen, um die Bedenken der Bank zu zerstreuen. Der Fakt, dass beide unter der Aufsicht von US-Behörden stehen, habe sich hier jedoch positiv ausgewirkt. So sei die Krypto-Börse Coinbase etwa als Zahlungs-Dienstleister unter dem Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) registriert und habe eine zusätzliche Lizenz für Krypto-Unternehmen. Gemini habe demgegenüber entsprechende Lizenzierungen des New York State Depertments of Financial Services.

Aktuelle Entwicklungen im Krypto-Ökosystem

Die Signale, die das Krypto-Ökosystem erreichen und die es sendet, entwickeln sich derzeit in eine positive Richtung. So haben sich nicht nur der Bitcoin-Kurs und die Kurse der Altcoins sich vom Corona-Schock im vergangenen Monat erholt. Auch wurde bekannt, dass der Markt zunehmend von institutionellen Investoren erschlossen wird. Vor allem das Volumen von Krypto-Hedgefonds ist zunehmend angestiegen. Ein aktueller Bericht des Krypto-Analysedienstes von Digital Delphi legt zudem nahe, dass dem Bitcoin-Markt bald ein größerer Adaptionsschub bevorstehen könnte. Mehr dazu an dieser Stelle.


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