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Strategiewechsel Google geht in den Krypto-Space

Google will Nutzern das Halten von Kryptowährungen über digitale Karten ermöglichen. Dafür heuerte der Konzern einen ehemaligen PayPal-Vorstand an.

Daniel Hoppmann
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Google Logo

Quelle: Shutterstock

  • Der Internet-Gigant möchte sich in Sachen Krypto neu aufstellen.
  • Arnold Goldberg, ein ehemaliger PayPal-Vorstand, soll bei Google künftig die Abteilung “Payments” leiten. Das berichtete Bloomberg am Mittwochabend.
  • Das US-Unternehmen möchte damit seine Finanzdienstleistungen ausbauen. Kryptowährungen seien dabei ebenfalls Teil der Agenda, sagte Bill Ready, Googles President of Commerce.
  • Der Schritt folgt auf eine Kehrtwende im Oktober. Zuvor hatte der Suchmaschinenriese mit Plex jahrelang an einem Giro- und Spardienst gearbeitet. Das Projekt wurde jedoch eingestellt.
  • Stattdessen will Google das Bindeglied für die gesamte Verbraucherfinanzbranche werden, nicht nur für bestimmte Partner, so Ready. Kryptowährungen schenke man dabei aufgrund von “hoher Nachfrage” seitens der Nutzer und Händler besondere Aufmerksamkeit.
  • Der Tech-Riese tat sich im Oktober mit dem Krypto-Unternehmen Bakkt zusammen. Seitdem können User dessen Debitkarte nutzen, um bei Google Pay mit Bitcoin und Co. zu bezahlen. Coinbase ging zuvor einen ähnlichen Schritt.
  • Die Implementierung von Krypto-Karten soll weiter ausgebaut werden. Mit Gemini und BitPay stehen die nächsten Kandidaten in den Startlöchern. Sobald der Service verfügbar ist, sollen die Karten bei Google Pay hinzugefügt werden können. Die Abrechnung erfolge jedoch in Fiatwährungen, so ein Unternehmenssprecher.
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