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HODL Fünftgrößte Bank kündigt Krypto-Verwahrung für institutionelle Anleger an

U.S. Bancorp ist die fünftgrößte Bank in den Vereinigten Staaten. Ab sofort können institutionelle Anleger bei der Bank nun Krypto verwahren.

Elias H.
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US Bank steht an einem Gebäude

Beitragsbild: Shutterstock

Am 5. Oktober gab die US-amerikanische Bank U.S. Bancorp in einer Pressemitteilung bekannt, dass sie ab sofort die Verwahrung von Krypto-Werten als Dienstleistung anbieten wird. Das Angebot richte sich vorerst vorwiegend an die Zielgruppe der institutionellen Anleger wie etwa Investmentmanager von Fondsgesellschaften. Dabei arbeitet die US-Bank mit dem Unternehmen NYDIG zusammen, einem Technologie- und Finanzunternehmen, das sich auf Bitcoin und die Blockchain fokussiert hat.

Gunjan Kedia, stellvertretender Vorsitzender der US Bank Wealth Management and Investment Services, äußerte sich folgend zu den neuen Krypto-Verwahrdiensten:

Das Interesse der Anleger an Kryptowährung und die Nachfrage unserer Fondsdienstleistungs-Kunden sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Unsere Fonds- und institutionellen Verwahrungskunden haben ihre Pläne, Kryptowährung anzubieten, vorangetrieben und als Reaktion darauf haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, unsere Fähigkeit, Verwahrungs-Dienstleistungen anzubieten, zu einer Priorität zu machen.

Gunjan Kedia, stellvertretender Vorsitzender, US Bank Wealth Management and Investment Services

Auch vonseiten des Technologie-Unternehmens NYDIG gab es freudige Worte zur Zusammenarbeit. So äußerte sich Robert Gutmann, einer der Gründer und CEO:

NYDIG freut sich, mit der US Bank zusammenzuarbeiten, um ihren Kunden eine Depotlösung anzubieten, die den höchsten Sicherheits-, Compliance- und Regulierungsstandards entspricht. Gemeinsam können wir den Zugang zu dieser wachsenden Anlageklasse erleichtern und gleichzeitig den Kunden der US Bank eine erstklassige Erfahrung anbieten.

Wachsendes institutionelles Interesse an Krypto

Erst kürzlich knackte Bitcoin wieder die 50.000 US-Dollar Marke. Mit verantwortlich für die Rallye dürften auch das vermehrte Interesse von institutionellen Anlegern sein. Denn das Interesse vonseiten der großen Fondsgesellschaften und Vermögensverwaltern wächst. So zeigte eine Fidelity-Umfrage vom Juli 2021, dass Institutionen ein massives Interesse an Kryptowährungen haben. Weiter sind nahezu alle großen Vermögensverwalter in Bitcoin investiert – sei es direkt oder indirekt, beispielsweise in Form von Aktien an Mining-Unternehmen. Blackrock besaß am 21. August eine 383-Millionen-hohe Position bei den Mining-Unternehmen Riot-Blockchain und Marathon Digital Holdings. Auch suchen immer mehr der großen Finanzverwalter nach Krypto-Experten. So zum Beispiel die 1,5 Billionen schwere Investmentgesellschaft Franklin Templeton, welche erst im September mehrere Stellenausschreibungen für Krypto-erfahrene Arbeitssuchende veröffentlicht hat.

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