Nach Sicherheitsleck FTX schaltet Plattform für Schadensersatz wieder online

Eine Datenpanne legte vergangenen Monat eine Plattform lahm, über die FTX-Geschädigte Schadensersatzansprüche geltend machen konnten. Nun ist sie wieder online.

Daniel Hoppmann
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FTX

Beitragsbild: Shutterstock

| Im November 2022 ging FTX pleite
  • Die Sicherheitslücke um gestohlene FTX-Kundendaten ist geschlossen. Das gab der offizielle X-Account der insolventen Kryptobörse vergangenen Freitag bekannt.
  • Die Plattform, über die Geschädigte Schadensersatzansprüche gegenüber FTX stellen können, ist wieder online.
  • Ende August kam es zu einer Datenpanne beim Finanz- und Risikoberatungsunternehmen Kroll. Die Firma kümmert sich um die Abwicklung von Schadensersatzansprüchen. Unbekannte gelangten an sensible Daten von FTX-Nutzern und verschickten im Anschluss Betrugsmails an die Betroffenen.
  • Geschädigte Anleger können noch bis zum 29. September ihre Ansprüche geltend machen. Ob durch den Zwischenfall die Deadline nochmals verschoben wird, ist nicht bekannt.
  • FTX ist nicht der einzige Kunde von Kroll. Auch die Lending-Dienste BlockFi und Genesis wickeln ihre Rückforderungen über die Firma ab.
  • Die Kryptobörse zählt zu den größten Betrugsskandalen der Geschichte. Der Gründer der Plattform, Sam Bankman-Fried, sitzt derzeit in Untersuchungshaft. Sein Prozess beginnt im Oktober.
  • Derweil erhielt FTX kürzlich die Genehmigung, eigene Kryptowährungen zu liquidieren, um die Erlöse der Insolvenzmasse hinzuzufügen. Dieser Schritt sorgte für Kritik.
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