Nach Gesetzesverschärfung Darum verlassen 400 Krypto-Firmen Estland

Estland mistet aus: Nach der Verschärfung der AML-Gesetze verlassen hunderte Krypto-Unternehmen wegen “Nichteinhaltung der Auflagen” den baltischen Staat.

Dominic Döllel
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Estland

Beitragsbild: Shutterstock

| Estland trennt sich von 400 Krypto-Firmen
  • Nachdem Estland kürzlich die Gesetze zur Verhinderung der Terrorismusfinanzierung und Geldwäsche (AML) verschärft hat, verließen rund 400 Krypto-Unternehmen (VASPS) das Land.
  • Laut einer Erklärung der estnischen Financial Intelligence Unit (FIU) haben 200 inländische Dienstleister freiwillig geschlossen. 189 weiteren Unternehmen wurde die Zulassung wegen “Nichteinhaltung der Auflagen” entzogen.
  • “In Anbetracht der von den Dienstleistern, die ihre Zulassung verloren haben, vorgelegten Unterlagen, ihrer Arbeitsweise und der damit verbundenen Risiken kann man sagen, dass die Reaktion des Gesetzgebers angemessen war”, betont der FIU-Direktor Matis Mäeker.
  • Mittlerweile seien noch 100 aktive Kryptofirmen in Estland registriert, heißt es weiter.
  • Bereits 2020 haben die estnischen Aufsichtsbehörden mehr als 500 Krypto-spezifische Unternehmen die Genehmigung entzogen. 
  • Da Estland Teil der Europäischen Union ist, muss der kleine baltische Staat zukünftig die in der MiCA-Verordnung verabschiedeten Regulierungen umsetzen.
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