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Razzia in Sofia Bulgarische Behörden leiten große Untersuchung gegen Nexo ein

Die bulgarische Staatsanwaltschaft überprüft den Krypto-Lending-Dienst Nexo wegen mutmaßlicher Geldwäsche, Steuerdelikte und Computerbetrug.

Dominic Döllel
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Nexo

Beitragsbild: SHutterstock

| Die Aktivitäten des Krypto-Lenders werden in Bulgarien unter die Lupe genommen
  • Der Krypto-Lending-Dienst Nexo ist Gegenstand einer Untersuchung in Bulgarien. Die Anschuldigungen der Staatsanwälte sollen sich auf Geldwäsche, Steuerdelikte, Computerbetrug und andere Straftaten belaufen.
  • “In Sofia werden aktive Schritte im Rahmen einer vorgerichtlichen Untersuchung durchgeführt, die darauf abzielen, eine illegale kriminelle Aktivität des Krypto-Lenders Nexo zu neutralisieren”, erklärte Siyka Mileva, eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft, laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters.
  • Demnach seien über 300 Ermittler, Polizisten und Sicherheitsbeamte an den Untersuchungen beteiligt.
  • In einem Twitter-Thread erklärt Nexo, dass das Unternehmen mit “den zuständigen Behörden und Regulierungsbehörden” zusammenarbeite.
  • “Leider haben einige Aufsichtsbehörden bei der jüngsten Verfolgung von Kryptowährungen den Ansatz gewählt, erst zu treten und dann Fragen zu stellen”, heißt es on Nexo auf Twitter. “In korrupten Ländern grenzt das an Erpressung, aber auch das wird vorübergehen”, betont das Unternehmen.
  • Nexo-CEO, Antoni Trenchev, bestätigte die Razzia gegenüber Bloomberg. Die bulgarischen Behörden stellen Trenchev zufolge lediglich Nachforschungen über eine Nexo-Einheit in Bulgarien an, die nur Funktionen im Zusammenhang mit Betriebskosten übernehme. Trenchev vermutet hinter der Aktion einen “koordinierten Angriff”.
  • Derzeit kommt es zu massiven Auszahlungen von Nexo-Wallet-Adressen. Beim zugehörigen NEXO-Token kam es bisher zu keiner relevanten Kursbewegung.
  • Aufgrund hoher Schulden sowie einer fragwürdigen Bilanz kam es schon Ende November zu Spekulationen um den Krypto-Lender. Mehr dazu hier.
  • Zuletzt hat sich das Unternehmen wegen gescheitertem Dialog mit den Behörden aus den USA zurückgezogen.
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