"Supply Profitability State"-Indikator Ist der Bullenmarkt in 4 Monaten schon wieder vorbei?

Orientiert man sich am letzten Bullenmarkt, könnte die aktuelle Euphorie bald vorbei sein. Warum es bei dieser Methode einen Haken gibt.

Dominic Döllel
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Bitcoin BTC

Beitragsbild: Shutterstock

| Kurz nach dem Halving kann Bitcoin sich weiter erholen
  • Der sogenannte “Supply Profitability State”-Indikator von Glassnode misst, wie viele Investoren mit ihrem Portfolio profitabel beziehungsweise unprofitabel sind.
  • Demnach befinden sich stolze 95 Prozent aller Investoren mit ihrem Portfolio in der Gewinnzone, wie Glassnode in einem Analysebericht feststellt.
Die blaue Linie zeigt den prozentualen Anteil von Investoren, die mit ihren BTC-Käufen im Profit liegen I Quelle: Glassnode
  • Vergleicht man die Daten mit dem letzten Bullenmarkt, offenbart sich ein Muster: In der sogenannten Euphorie-Welle ist der Bitcoin-Kurs für ganze 7,5 Monate tendenziell gestiegen.
  • Orientiert man sich an diesen Daten, befindet sich der Bitcoin-Kurs bereits seit vier Monaten auf der Euphorie-Welle. Damit wäre der Bullenmarkt bereits zur Hälfte vorbei, das Cycle Top läge im Juli beziehungsweise August 2024.
  • So zumindest lautet die Theorie, die sich an historischen Daten orientiert. Doch historische Kursdaten geben keine Garantie für zukünftige Entwicklungen. Immerhin: Ein neues Allzeithoch bei Bitcoin hat es vor dem Halving auch noch nie gegeben.
  • Ohnehin ist für eine aussagekräftige Analyse ein holistisches Bild notwendig. Beispielsweise deuten Social-Media-Daten erst auf den Anfang einer noch größeren Bullen-Rallye. Mehr dazu lest ihr hier: Warum der Bitcoin-Bullrun noch lange nicht am Ende ist
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