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Krypto-Trading BBVA startet Bitcoin-Trading-Service in der Schweiz

Die nächste Großbank geht auf Adaptionskurs. Bis lang profitieren indes nur Anleger aus der Schweiz.

Anton Livshits
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Gebäude der spanischen Bank BBVA

Beitragsbild: Shutterstock

Der Schweizer Arm der Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA) hat einen Bitcoin-Trading-Service für alle eidgenössischen Privatkunden gestartet, wie aus einer Pressemitteilung des Konzerns hervorgeht. Die spanische Großbank plant demnach, künftig auch andere Kryptowährungen in das Programm mitaufzunehmen.

Der neue Service ist ab dem 21. Juni verfügbar. Kunden haben ebenfalls die Möglichkeit, Aufbewahrungsdienste für ihre Bitcoin in Anspruch zu nehmen. Eine Finanzberatung zu Krypto-Investments offeriert die Bank indessen nicht. Der Einführung des Trading-Dienstes ging eine sechsmonatige Testphase voraus. Laut dem BBVA CEO Alfonso Gómez stellte man dabei fest, “dass bei den Anlegern ein erhebliches Interesse an Krypto-Assets oder digitalen Vermögenswerten besteht.”

Schweiz an der Spitze der Bitcoin-Adaption?

Dass der Bitcoin-Service zunächst nur in der Schweiz verfügbar ist, begründete die Bank mit dem fortschrittlichen Krypto-Ökosystem des Alpenlandes. Demnach behalte man sich eine Ausdehnung des Angebots auf andere Länder vor. Dies hänge jedoch von der jeweiligen Marktlage und regulativen Umgebung ab.

Die BBVA bewirbt ihr Trading-Angebot zudem mit den Vorzügen der hauseigenen Banking-App. Demnach können Kunden Bitcoin in Echtzeit in Euro umwandeln und ihre Kryptowährungen gemeinsam mit herkömmlichen Assets verwalten. Alfonso Gómez sprach davon, die “Qualität von Bankdienstleistungen in die noch junge Welt der Krypto-Assets” zu bringen. Er sagte ferner:

Mit diesem innovativen Angebot positioniert sich die BBVA als Benchmark-Institution bei der Einführung der Blockchain-Technologie. In den kommenden Monaten werden wir das Angebot an digitalen Assets weiter verbessern und ausbauen.

Die Banken Bordier & Cie und Sygnum kooperieren in der Schweiz bereits seit Februar für ein vergleichbares Trading-Angebot. Neben Bitcoin sind dort auch andere Assets wie Ethereum und Tezos handelbar. Die Schweizer Großbank UBS denkt ebenfalls über den Einstieg ins Krypto-Geschäft nach.

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