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Karten neu gemischt Schweiz: Neues Blockchain-Gesetz tritt diese Woche in Kraft

Die Schweiz hat im vergangenen Jahr in Rekordzeit ein neues Blockchain-Gesetz verabschiedet. Es wird in zwei Phasen umgesetzt, von denen die erste am 1. Februar begonnen hat.

Christian Stede
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Schweizer Flagge hinter Bitcoin-Münzen

Beitragsbild: Shutterstock

Am Montag ist der erste Teil des Schweizer Blockchain-Gesetzes zur Unternehmensreform in Kraft getreten. Erst im September 2020 verabschiedete das Parlament des Alpenlandes einen erweiterten regulatorischen Rahmen für die innerstaatliche Krypto- und Blockchain-Technologie. Ein Schritt, der bereits auf viel Lob von Branchenvertretern gestoßen ist.

Laut einem Bericht von Swissinfo wird die in absoluter Rekordzeit erfolgte Umsetzung des neuen regulatorischen Gesetzes weiter dazu beitragen, die aufkeimende Krypto- und Blockchain-Szene der Schweiz zu verbessern. Der Prozess ist in zwei Phasen aufgeteilt. Gesellschaftsrechtsreformen gelten bereits ab dem 1. Februar. Verbesserungen der Finanzmarktinfrastruktur sind dann ab Anfang August wirksam. Dies wird laut Marktbeobachtern die Türen zu einer vollständig regulierten Kryptowährungs- und digitalen Wertpapierindustrie in der Schweiz öffnen. Das Ziel ist es, alle Teilnehmer wissen zu lassen, woran sie sind und sie vollumfänglich über die Risiken zu informieren.

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 Mit diesen neuen registrierten Rechten ist es klar, dass man Rechtssicherheit hat. Wenn sie ordnungsgemäß auf der Blockchain übertragen werden, ist der neue Besitzer, der sie in seiner Wallet hält, definitiv der Besitzer dieser Rechte

, zitiert Coindesk Alexander Vogel, Partner bei der Schweizer Kanzlei Meyerlustenberger Lachenal (MLL). Die Verantwortlichen erhoffen sich dadurch natürlich neue Vorteile für die Finanzmärkte. Diese sollen in schnellerem Handel, geringeren Kosten und einer breiteren Produktpalette bestehen. 

Gleich mehrere Banken nutzen neue Gesetzgebung sofort

Drei Unternehmen (die Banken SEBA und Sygnum sowie Crypto Finance) haben bereits am 1. Februar Ankündigungen gemacht, die direkt mit der neuen Gesetzgebung in Zusammenhang stehen. Crypto Finance hat von der Schweizer Finanzaufsicht FINMA eine Lizenz als Wertpapierhaus für seine Krypto-Broker-Sparte erhalten. Der Krypto-Dienstleister, der im vergangenen Jahr über 1 Milliarde CHF an Geschäften abgewickelt hat, kann seinen Kunden nun den Handel mit einer neuen Art von digitalen Wertpapieren ermöglichen. Dazu zählen Unternehmensaktien und potenziell alternative Vermögenswerte wie tokenisierte Immobilien, Luxusgüter und Sammlerstücke.

Die erste Reaktion der Banken SEBA und Sygnum, die 2019 eine FINMA-Lizenz erhalten haben, ließ ebenfalls nicht lange auf sich warten. Beide kündigten ebenfalls sogleich ihrer ersten digitalen Assets an. Sygnum hat eine Reihe von Premium-Weinen von Fine Wine Capital auf ihrer Desygnate-Plattform, die letztes Jahr eingeführt wurde, in Token umgewandelt. Eine Reihe anderer Unternehmen sind bereit, digitale Vermögenswerte über die Bank auszugeben, darunter Immobilien und Anteile an einem Elektroautohersteller.

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