Gruppendruck UBS: Weitere Großbank prüft Einstieg in Krypto-Investments

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Christian Stede

von Christian Stede

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UBS

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Das nennt man Gruppendruck: nun macht sich mit der UBS eine weitere wichtige Bank Gedanken um Anlagemöglichkeiten für Kryptowerte.

Offenbar prüft nun auch die Großbank UBS verschiedene Möglichkeiten, um Investments in digitale Vermögenswerte zu entwickeln. Anonyme Quellen berichten dies, wie es in einem neuen Bericht von Bloomberg heißt. Demnach sollen Investitionsmöglichkeiten in Kryptowerte auf “einen sehr kleinen Teil des Gesamtvermögens der Kunden” beschränkt bleiben. Zu groß sind offenbar die Bedenken aufgrund der Volatilität der Kryptowährungen.


 

Wir beobachten die Entwicklungen im Bereich der digitalen Assets genau. Vor allem sind wir an der Technologie interessiert, die den digitalen Vermögenswerten zugrunde liegt, nämlich der Distributed-Ledger-Technologie

, so UBS in einer Stellungnahme.

UBS-CEO Hamers gilt als Experte für Digitalisierung

Quellen, die mit den Plänen der UBS vertraut sind, behaupten, dass Investitionen in digitale Vermögenswerte über Anlageprodukte von Drittanbietern eine der Optionen sein könnten, die die Schweizer Bank ihren Kunden offerieren möchte. Chef der UBS ist seit 2020 Ralph Hamers. Er hat durchaus den Ruf, sich stark für Digitalisierung und Automatisierung einzusetzen. Laut Bloomberg möchte er künstliche Intelligenz nutzen, um gezielt mehr Produkte an die Wohlhabenden der Welt zu verkaufen. Demgemäß soll die Bank mehr Ausgaben für Technologieprojekte tätigen.

Abgesehen davon kommt die Meldung zu einer Zeit, in der immer mehr bedeutende Banken wie Morgan Stanley & Co. ebenfalls Krypto-Produkte anbieten. Womöglich fürchtet die UBS nun, bei dieser Entwicklung ins Hintertreffen zu geraten.



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Jack DorseyBitcoin Lightning-Network-Integration auf Twitter “nur eine Frage der Zeit”

3 Stunden

Jack Dorsey stellt eine Lightning-Integration in Twitter in Aussicht. Davon dürfte sowohl Twitter selbst als auch Bitcoin profitieren.


Twitter und Bitcoin – das passt die wie Faust aufs Auge. Schließlich geriert sich der Kurznachrichtendienst zum Informationsmedium Nummer eins. Politische Entscheidungsträger:innen, Forscher:innen sowie natürlich Thought Leader aus der Krypto-Szene versorgen ihre Followerschaft dort mit Content. Nur an der Monetarisierung krankt es. Es gibt zwar immer wieder Initiativen wie Tipping.me, ein Dritt-Dienst, der das Bezahlen von Trinkgeldern in Satoshi gangbar gemacht hat. Doch so richtig durchgesetzt hat sich davon keiner.

Doch das könnte sich bald ändern. Denn wie Twitter CEO Jack Dorsey bekannt gab, ist es “nur eine Frage der Zeit”, bis das Lightning-Netzwerk auf dem Kurznachrichtendienst angekommen ist. Es dann denkbar, dass Nutzer:innen ihren Content monetarisieren mittels Lightning monetarisieren können – etwa durch die Einnahme von Trinkgeldern.

Was ist das Lightning Network?

Das Lightning Network ist eine sogenannte Layer-Two-Skalierungslösung. Anstatt den Basis-Layer, also die Blockchain, etwa mit einer Vergrößerung der Blöcke zu skalieren, lagert man die Verbesserung des Transaktionsdurchsatzes auf eine weitere Anwendungsebene aus. Mithilfe von sogenannten Timelocked Off-Chain Payment Channels können Nutzer:innen Bitcoin fixieren und innerhalb der Channel-Struktur versenden. Die transferierten BTC müssen allerdings erst dann auf der Blockchain registriert werden, wenn der Lightning-Zahlungskanal geschlossen wird.

Das Verschicken von Sats via Lightning ist sowohl günstig als auch schnell. Daher ist es für viele der nächste logische Schritt in Richtung eines skalierbaren Zahlungssystems.

VerkaufssignaleCoinbase: Experte stuft Aktie herunter und rät zum Verkauf

5 Stunden

Die Coinbase-Aktie wird von der Investmentbank Raymond James mit “Underperform” bewertet und einer Verkaufsempfehlung versehen. Der Grund dafür ist laut dem Experten der steigende Konkurrenz- und Preisdruck.

Seit knapp zwei Monaten ist die Aktie der Kryptobörse Coinbase auf dem Markt. Wurde sie anfangs noch zu einem Preis von 328 US-Dollar gehandelt, ist der Preis mittlerweile auf 226 US-Dollar gesunken. Als äußerst ungünstig für den Kursverlauf erwies sich dabei eine Ankündigung der Administration des US-Präsidenten Biden, die Kapitalertragssteuer massiv zu erhöhen. Die bedeutungsschwangeren Tweets von Elon Musk und der Flash Crash aus der Mitte des vergangenen Monats taten ihr Übriges. 

Angesichts dieser Entwicklungen hat der in Florida ansässige Finanzdienstleister Raymond James die Aktie mit einem “Underperform”-Rating versehen. Er macht überdies darauf aufmerksam, dass durch höheren Konkurrenzdruck die transaktionsbasierten Gewinne des Unternehmens zurückgehen würden. “Underperform” bedeutet, dass die Aktie in den nächsten sechs bis zwölf Monaten voraussichtlich schlechter abschneiden wird als der S&P 500-Index und daher verkauft werden sollte.

Coinbase lebt von hohen Transaktionsgebühren

In einer Kundenmitteilung von diesem Mittwoch schrieb der Analyst Patrick O’Shaughnessy laut CNBC, dass ein Mangel an Eintrittsbarrieren den stärkeren Wettbewerb unter den Kryptobörsen unvermeidlich macht und die Einnahmen von Coinbase folglich sinken werden. Es ist das erste “Underperform”-Rating der Aktie, wie aus den von CNBC zitierten Daten hervorgeht. Die Einnahmen der Kryptobörse beruhen größtenteils auf Handelsgebühren. Diese sind im Vergleich zu Mitbewerbern bereits zwar schon recht hoch. Der Experte geht jedoch davon aus, dass der Konkurrenzdruck steigt und damit die Einnahmen von Coinbase sinken werden. 

Gunst der StundeLedger: Start-up sammelt in Investorenrunde 380 Millionen US-Dollar ein

21 Stunden

Krypto-Startups nutzen die Gunst der Stunde. So hat Ledger eine Finanzierung in Höhe von 380 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Das französische Unternehmen ist jetzt mehr als 1,5 Mrd. USD wert.

Das Start-up Ledger bietet Hardware und Software zur Sicherung von Kryptowährungen an. Nun ist es dem Unternehmen gelungen, 380 Millionen US-Dollar in einer neuen Finanzierungsrunde aufzubringen. Damit ist die Bewertung von Ledger auf mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar angestiegen. Als CEO des in Paris ansässigen Start-ups fungiert Pascal Gauthier. Er betonte, für die Investorenrunde den richtigen Zeitpunkt gewählt zu haben, da sich der Kryptomarkt seit vergangenem Oktober im Aufwind befindet, auch wenn die Kurse zuletzt wieder deutlich unter Druck gerieten.

10T Holdings, ein auf Krypto fokussierter Fonds, der kürzlich von Investor Dan Tapiero gegründet wurde, führt die Investorenrunde an. Weitere Unterstützung kommt überdies von Investoren wie Cathay Innovation, Draper Esprit, Draper Associates, Draper Dragon, DCG, Korelya Capital und Wicklow Capital.

Ledger hat die Hardware-Wallet Nano auf dem Markt

Ledger ist die marktführende sichere Schnittstelle für Investoren, die einen sicheren Zugang zur Welt der digitalen Vermögenswerte suchen. Zu den Produkten des Start-ups gehören die weltweit beliebteste Hardware-Wallet für Cryptocurrency-Assets Nano S. Mit dem Nano X ist mittlerweile ein Nachfolger auf dem Markt. Auch die derzeit wohl als benutzerfreundlichste und sicherste geltende Management-Plattform für Kryptowährungen sowie die laut Meinung vieler Experten beste Sicherheitslösung für digitale Assets für Finanzinstitute ist ein Werk des französischen Start-ups.

Banking-Blockchain-BrückeDeFi-Türöffner: TEN31 Bank und Nimiq tokenisieren Fiatgeld

1 Tag

Durch die Tokenisierung von Fiatgeld vernetzen die deutsche TEN31 Bank und das Blockchain-Projekt Nimiq Bankgeschäfte mit dezentralen Finanzdienstleistungen.

Mit dem OASIS-Protokoll hat die deutsche TEN31 Bank zusammen mit dem Blockchain-Projekt Nimiq eine Schnittstelle zwischen traditionellem Banking und dem Blockchain-basierten Zahlungsverkehr geschaffen. OASIS steht dabei für Open Asset Swap Interaction Scheme, zu Deutsch etwa “offenes Asset-Swap-Interaktionsschema”, und erlaubt genau das: Die Tokenisierung von Fiat-Währungen wie Euro oder Dollar, die sich somit auf der Blockchain nutzen lassen.

Banking-Blockchain-Brücke von TEN31 und Nimiq

Auch in die umgekehrte Richtung ermöglicht das OASIS-Protokoll den reibungslosen Swap, also die Umwandlung von Kryptowährungen wie Bitcoin in Fiat-Währungen wie den Euro oder US-Dollar. Insbesondere im Bereich dezentraler Finanzen (DeFi) dürfte die Technologie ihre Stärken ausspielen. “Sämtliche dezentrale Finanzdienstleistungen können das OASIS-Protokoll nutzen, um Transaktionen zwischen Fiat- und digitalen Währungen effizient abzuwickeln”, heißt es in der Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt.

Die browserbasierte Nimiq Wallet ist als erste Anwendung an das OASIS-Protokoll angebunden. Auch hier zielt Nimiq auf Nutzerfreundlichkeit ab. Für die Einrichtung benötigt man lediglich ein europäisches SEPA-Instant-fähiges Girokonto. Eine zusätzliche Kontoeröffnung sowie die Angabe persönlicher Daten und eine Registrierung über eine Krypto-Börse ist für die Nutzer:innen nicht erforderlich. Das Krypto-Portfolio ist zum Launch jedoch noch begrenzt. Zunächst können nur Bitcoin und die Nimiq-Kryptowährung NIM erworben und verkauft werden.