Sam Bankman-Fried scheitert mit seiner Berufung. Ein US-Gericht bestätigt die Verurteilung des früheren FTX-Chefs zu 25 Jahren Haft.
Sam Bankman-Fried scheitert mit seiner Berufung. Ein US-Gericht bestätigt die Verurteilung des früheren FTX-Chefs zu 25 Jahren Haft.
Aus seiner Gefängniszelle meldet sich Sam Bankman-Fried erneut zu Wort. Der verurteilte FTX-Gründer macht keinen Hehl daraus, worauf er jetzt hofft.
Eine neue KI-Plattform verspricht Gewinne ohne Verlustrisiko für Nutzer. Hinter dem Projekt steckt ein ehemaliger FTX-Manager.
Massenentlassungen und eingebrochene Handelsvolumina: Der Krypto-Retail-Sektor steckt in seiner schwersten Krise seit Jahren. Eine schonungslose Bestandsaufnahme.
Es braucht schon viel, um noch größeren Schaden als FTX und Terra am Krypto-Markt anzurichten. Schaffen es die "wahren Krypto-Gläubigen"?
Der heftigste Bitcoin-Crash seit FTX? Warum der Markt so schnell einbrach, was wirklich dahintersteckt und was Experten jetzt sagen.
XRP auf 100 US-Dollar? Ex-Ripple-CTO David Schwartz rechnet mit dem Hype ab – und erklärt, warum der Markt diese Fantasie längst entzaubert hat.
Caroline Ellison wird vorzeitig aus der Haft entlassen. Die Ex-CEO von Alameda Research hatte entscheidende Hinweise gebracht, die zur Verurteilung von Sam Bankman-Fried geführt hatten.
Als FTX kollabierte, verloren tausende Anleger den Zugriff auf ihr Krypto-Vermögen. Einer von ihnen wartete Jahre und bekam am Ende nur den Wert von 2022 zurück. Heute wäre allein sein Bitcoin-Bestand mehr als das Fünffache wert.
Ein Tweet sorgt derzeit für Aufsehen im Krypto-Space. FTX sei "nie insolvent" gewesen, behauptet der inhaftierte Gründer Sam Bankman-Fried.
Der FTX-Gründer Sam Bankman-Fried erklärt, die Übergabe habe ihn daran gehindert, die Krypto-Börse in letzter Minute zu retten.
Zum dritten Mal zahlt die Pleitebörse FTX Gelder an ihre ehemaligen Kunden aus. Befeuern die 1,6 Milliarden US-Dollar nun die Krypto-Rallye?
Mit Milliardenbewertung gehören CEX-Token zu den größten Projekten im Kryptospace. Doch sind sie echte Investitionschancen oder tickende Zeitbomben? Unser Faktencheck liefert Antworten und zeigt, welche Lehren aus dem FTX-Kollaps zu ziehen sind.
Der FTX-Insolvenzverwalter fordert von Binance-Gründer Changpeng Zhao (CZ) 1,8 Milliarden US-Dollar. Doch der zieht sich aus der Affäre.
Streaming-Riese Netflix wird den Krypto-Milliardenbetrug von FTX-Gründer Sam-Bankman Fried verfilmen. Welche Rolle Ex-Präsident Obama dabei spielt.
Backpack-CEO Armani Ferrante über den Neustart nach FTX, den regulatorischen Aufbau in Europa, seine Solana-Treue und die Zukunft zentraler Börsen mit DeFi-Anbindung.

Änderungen bei der Krypto-Steuer, weitere FTX-Auszahlungen, Coinbase im Kreuzfeuer und weitere spannende News der Woche.

Viele FTX-Gläubiger planen, ihre Entschädigungen wieder in Bitcoin und Co. zu investieren. Am 30. Mai startet die nächste Auszahlungswelle – und mit ihr womöglich die nächste Rallye.
Am 2. November 2022 veröffentlichte das Medienunternehmen CoinDesk einen Bericht über die Bilanz von Alameda Research, dem Handelsarm von SBF. Die Bilanz zeigte, dass Alamedas größtes Asset der FTT-Token war, der native Token von FTX. Am 6. November kündigte Binance-Chef Changpeng Zhao (CZ) an, alle FTT-Bestände von Binance zu verkaufen. Der FTT-Kurs brach ein. FTX-Kunden begannen massenhaft, Gelder abzuziehen. Am 8. November stoppte FTX alle Abhebungen. Binance kündigte zunächst eine Übernahme an, zog das Angebot nach Einblick in die Bücher jedoch zurück. Am 11. November 2022 meldete FTX Insolvenz nach Chapter 11 des US-Insolvenzrechts an. SBF trat als CEO zurück. Der Insolvenzverwalter John J. Ray III, der zuvor den Enron-Skandal abgewickelt hatte, übernahm die Führung.
Ermittlungen zeigten, dass FTX über Jahre Kundengelder an Alameda Research weitergeleitet hatte, ohne Wissen oder Zustimmung der Kunden. Alameda nutzte das Geld für riskante Handelsgeschäfte und Investitionen. Als die Verluste zunahmen, war das Loch nicht mehr zu schließen. Schätzungen zufolge fehlten zeitweise Kundengelder in Höhe von rund acht Milliarden US-Dollar. Zahlreiche institutionelle Anleger, darunter Risikokapitalgeber und Staatsfonds, verloren ihre gesamten Investitionen. Die Ansteckungswirkung traf auch zahlreiche weitere Unternehmen mit Verbindungen zu FTX. Das Ereignis löste weltweit Rufe nach schärferer Regulierung von Kryptobörsen aus.
Im Dezember 2022 wurde SBF auf den Bahamas verhaftet und in die USA ausgeliefert. Im November 2023 sprach ein New Yorker Bundesgericht ihn auf allen sieben Anklagepunkten schuldig, darunter Betrug und Verschwörung zur Geldwäsche. Im März 2024 wurde er zu 25 Jahren Haft verurteilt. Weitere FTX-Führungskräfte, darunter Mitleiter Gary Wang und Caroline Ellison von Alameda, kooperierten mit der Staatsanwaltschaft und erhielten mildere Strafen. Die Insolvenzmasse erwirtschaftete durch den Verkauf von Vermögenswerten überraschend hohe Erlöse. Im Jahr 2025 begannen FTX-Gläubiger, Zahlungen zu erhalten, die den Nennwert ihrer Forderungen zuzüglich Zinsen übersteigen.