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Unverhältnismäßig – LocalBitcoins schießt in China durch die Decke

Nachdem der erste Schock vorüber war, bewegte sich die Masse der Bitcoin-Trader an andere Orte, an denen man noch ungestört handeln kann. Letzte Woche zeigte sich bereits ein Handelsanstieg auf LocalBitcoins in China, doch das jetzige Handelsvolumen sprengt alle Maße.
Wenn Rekorde knacken Alltag wird

Danny de Boer
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Quelle: @coin.dance

Wenn Rekorde knacken Alltag wird

Der Auszahlungsstopp bei Huobi gegenüber Bitcoin und Litecoin brachte diesen Tsunami ins Rollen – ungesehen für ein paar Tage und nun mit einem heftigen Sprung. Das Handelsvolumen erreichte letzte Woche einen Spitzenrekord von 6,6 Millionen Yuen gegenüber 1,4 Millionen Yuen zuvor: eine Wachstumsrate von 371 Prozent!

Aber Moment! Das war doch noch lange nicht alles! Aktuelle Daten von coin.dance zeigen folgendes:

Der rechte Balken ist das Handelsvolumen für den 18. Februar 2017, also das Volumen vor exakt 2 Tagen. Rund 6 Millionen Yuen gegen knapp 35 Millionen Yuen?

Da überlegt man nochmal ganz genau, was “Rekord” eigentlich bedeutet, oder?

Wir können daraus einiges lernen: ein Bitcoin-Handelsvolumen kann nicht einfach so gestoppt werden. Alle Nutzer sind sich der Willkür von Fiat-Währungen bewusst, da kann ein kleines Chaos auf dem chinesischen Markt keinen beunruhigen!

LocalBitcoins

Zwar ist die Seite in Deutschland noch nicht verfügbar, doch es wäre möglich mit einem Proxy-Server seinen Standort zu verändern und damit trotzdem auf die Seite zuzugreifen. Das ist kein Vorschlag, sondern nur eine Erklärung des Möglichen. Da es für Deutschland keine Angebote gibt, habe ich mich aus Interesse auf dem niederländischen Markt umgeschaut.

Im Prinzip verbinden sich hier Käufer und Verkäufer direkt. Entweder wird der Kauf online oder physisch an Ort und Stelle durchgeführt. Meine Alternative zu LocalBitcoin wäre immer noch Bitsquare. Zwar dauert die Überweisung hier etwas länger als bei LocalBitcoins, doch eure Privatsphäre ist geschützt und sollte etwas schief gehen, verliert ihr nicht die Kontrolle.

Hinweis: Achtet immer auf eure persönlichen Daten! Gebt nicht mehr Daten als erforderlich heraus und solltet ihr physisch Bitcoin handeln, dann am besten nur mit Bekannten bzw. mit Freunden im Rücken als “Plan B”. Ansonsten kann euch das hier passieren.

Andere Länder ziehen mit

In anderen Ländern mit schwieriger Börsen-Infrastruktur sieht es übrigens ähnlich wie in China aus.

Hier beispielsweise der Kolumbische Peso.

Oder hier in Indien – lange haben wir drüber berichtet.

Mexiko scheint inmitten der Debatten um Trump sein Interesse an Bitcoin aufrecht zu erhalten.

Und auch in der Türkei sieht es nach einem Wachstum aus.

Diese Entwicklung zeigt wie agil der Markt um Kryptowährungen wirklich ist.

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