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Was steckt dahinter? Solana: Unruhe unter Validatoren nach mysteriösem DDoS-Angriff

Das Solana-Netzwerk wurde offenbar von einer DDoS-Attacke heimgesucht. Ein Netzwerkausfall konnte aber verhindert werden.

Christian Stede
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Smartphone mit Solana-Logo

Beitragsbild: Shutterstock

Die Blockchain von Solana wurde Berichten zufolge zum wiederholten Male von einem DDoS-Angriff (Distributed Denial of Service) heimgesucht. Das Netzwerk blieb jedoch offenbar durchgehend online. Gemeinhin bezweckt ein DDoS-Angriff, Netzwerke durch Überlastung lahmzulegen. Das geschieht dadurch, dass die Angreifer eine große Anzahl von koordinierten Geräten oder ein Botnetz mit gefälschtem Datenverkehr überfrachten.

Informationen über den Angriff stammen derzeit vom auf Solana spezialisierten Infrastrukturunternehmen GenesysGo und der NFT-Plattform Blockasset, die ebenfalls auf Solana beruht. GenesysGo erklärte zunächst, dass das Validator-Netzwerk Probleme mit der Verarbeitung von Transaktionsanfragen habe. Auf Twitter rief das Unternehmen aber zur Ruhe auf, da es das Problem auf “Wachstumsnebenwirkungen” zurückführte. Es fügte hinzu, dass 

die Behauptungen […], dass das Solana-Netzwerk ausgefallen sei, völlig falsch [sind].

Schließlich betreibe GenesysGo eines der größten RPC-Server-Netzwerke auf Solana. Bei Blockasset hingegen hieß es:

Wir sind uns bewusst, dass die Verteilung der Token sehr lange dauert. Die Solana-Chain ist mit DDoS-Angriffen überlastet, die das Netzwerk verstopfen und zu Verzögerungen führen.

Solana-Validatoren sind von dem Zwischenfall wenig begeistert

Der Tweet, auf den sich auch andere Berichte berufen, wurde mittlerweile aber offenbar gelöscht. Andere Nutzer wiederum sprechen gar von einem Totalausfall. Zum jetzigen Zeitpunkt ist also nicht ganz klar, was genau vorgefallen ist. Die Solana Foundation hat noch nicht öffentlich bestätigt, dass es zu Angriffen gekommen ist. Status.Solana gibt an, dass das Netz keine Ausfälle erlitten hat und zu Redaktionsschluss voll funktionsfähig ist.

Dennoch haben auch die Validatoren natürlich Wind von diesem mysteriösen Zwischenfall bekommen. Es fiel auf, dass ein Netzwerk, das normalerweise über 2.000 Transaktionen pro Sekunde (TPS) verarbeitet, mit einer Geschwindigkeit von unter 500 TPS vor sich hin plätscherte. Erst im September hatte Solana einen 18-stündigen Ausfall zu beklagen. Nur nach einem Neustart gelang es, diesen zu beheben. Das jüngste Ereignis war zwar zweifellos bei weitem nicht so schwerwiegend. Dennoch sind einige Validatoren nun besorgt, was die Leistungsfähigkeit des Netzwerks betrifft.

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