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Gary Gensler SEC-Chef mahnt Kryptobörsen

SEC-Chef Gary Gensler hat erneut seine Erwartungshaltung an die Kryptobörsen klargemacht, wobei der Vergleich mit Aktien nicht jedem gefällt.

Christian Stede
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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SEC-Chef Gary Gensler.

Beitragsbild: Picture Alliance

| SEC-Chef Gary Gensler.

Was ist die Einstellung des Vorsitzenden der US-Börsenaufsicht SEC bezüglich Kryptowährungen? Gary Gensler sagte am Mittwoch laut Bloomberg, dass er bei den Kryptobörsen Handlungsbedarf sehe, um von den Washingtoner Finanzaufsichtsbehörden direkter reguliert zu werden – so weit, so erwartbar. Die zusätzliche Kontrolle sei seiner Meinung nach entscheidend, damit Krypto-Investoren den gleichen Schutz erhalten würden wie beim Handel mit Aktien oder anderen Vermögenswerten.

Ich habe die Mitarbeiter gebeten, alle Möglichkeiten zu prüfen, um diese Plattformen in den Bereich des Anlegerschutzes einzubeziehen. Wenn die Handelsplattformen nicht in den regulierten Bereich kommen, wäre die Öffentlichkeit ein weiteres Jahr lang schutzlos.

, so der SEC-Boss zu der Thematik.

Gensler eher für harten Krypto-Kurs bekannt

Der Vergleich Genslers von Krypto- mit herkömmlichen Vermögenswerten kommt in der Szene alles andere als gut an. Im letzten Dezember sagte er, dass seine Behörde offen für eine Zusammenarbeit mit den Plattformen. Gensler fügte aber hinzu, dass die Kryptobörsen mit “Durchsetzungsmaßnahmen” rechnen müssten, wenn sie die Regeln der Aufsichtsbehörde nicht einhielten.

Mehrere Äußerungen haben Gensler den Ruf eines Hardliners eingebracht, zumindest was die Regulierung des Kryptomarktes betrifft. So sprach der SEC-Vorsitzende oft vom “Wilden Westen” der Finanzwelt. Einige seiner schärfsten Bemerkungen betrafen die Plattformen, auf denen Coins gehandelt werden. Dies zog postwendend den Zorn von Führungskräften der Branche auf sich. Im September warf Brian Armstrong, CEO von Coinbase, der Aufsichtsbehörde “unausgegorenes Verhalten” und “Einschüchterungstaktiken” vor.

Zuvor hatte die SEC angekündigt, das Unternehmen zu verklagen. Fast schon legendär ist überdies der seit mehr als einem Jahr schwelende Streit zwischen Ripple und der SEC. Insider rechnen allerdings mit einem Urteilsspruch noch in diesem Frühjahr

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