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Das Meinungs-ECHONeue Investor:innen drängen ins Bitcoin-Netzwerk – geht es jetzt so richtig los?

Die Bullenherde drängt an den Bitcoin-Markt. Ein Blick auf das stimmt bullish. Sehen wir die 200.000 US-Dollar noch in diesem Jahr?

David Scheider
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Hinterkopf eines Stiers, der Richtung Sonnenaufgang schaut

Quelle: Shutterstock

Kaum ein Marktbeobachter hat daran gezweifelt: Der Bitcoin-Bullenmarkt ist längst nicht vorbei. Seit dem lokalen Tief bei 38.000 US-Dollar (USD) am 5. August hat die Kryptowährung Nr. 1 wieder richtig Boden gutgemacht und notiert bis Redaktionsschluss bei rund 46.000 USD. Damit verzeichnet das digitale Gold einen Wertzuwachs von sage und schreibe 21 Prozent in weniger als zwei Wochen.

Das stimmt auch die Community entsprechend bullish.

User-Wachstum auf Rekordniveau

Ein häufig kolportierter Grund für den Steilgang der Kryptowährung Nr. 1 ist das Wachstum der Netzwerk-Teilnehmer:innen. Wer einen Blick auf die Blockchain wirft, stellt fest, dass in den letzten Wochen ein Netto von rund 20.000 neuen “Entitäten” ihren Weg zu Bitcoin gefunden haben. Unter Entitäten versteht Glassnode individuelle Nutzer:innen. Das können Bitcoiner sein aber auch Exchanges oder andere Unternehmen. Denn im Gegensatz zur Anzahl der neuen Adressen hat das Entitäts-Wachstum tatsächlich eine statistische Aussagekraft. Schließlich können einzelne Nutzer:innen für jede Transaktion neue Adressen verwenden (aus Privatsphäre-Gesichtspunkten empfiehlt sich das sogar); so kann die Anzahl der aktiven BTC-Adressen signifikant steigen, ohne das tatsächlich neue User ins Netzwerk gelangen.

Das Wachstum am größten dezentralen Finanznetzwerk der Welt ist allerdings bereits seit geraumer Zeit beobachtbar. Wie Twitter-Nutzer @dilutionproof grafisch aufbereitet, zeigt das mittlere Wachstum bereits seit Durchbruch des vormaligen Allzeithochs bis 20.000 US-Dollar nordwärts.

Auch dieser Chart von Bitcoin-On-Chain-Analyst Willy Woo verdeutlicht, dass BTC kurz vor einem exponentiellen Ausbruch stehen könnte.

Willy Woo zufolge entspricht der aktuelle User-Zuwachs “dem Onboarding eines Landes von der Größe El Salvadors all zwei Monate.”

Bittrex Global CEO: “Bitcoin ist jetzt Mainstream”

Nach Meinung von Stephen Stonberg, CEO von Bittrex, habe BTC seine Early-Adopter-Phase bereits hinter sich. Katalysator für den Aufwärtstrend sei auch die Entscheidung El Salvadors gewesen, BTC zu einem gesetzlichen Zahlungsmittel zu machen.

Kryptowährungen sind jetzt zum Mainstream geworden. Wir haben einen zweistelligen Prozentsatz an Akzeptanz sowohl in Industrie- als auch in Entwicklungsländern. In El Salvador wurde Bitcoin sogar als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt und viele andere Länder erwägen die Einführung von Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel,

sagt der Geschäftsführer der in Bermuda ansässigen Bitcoin-Börse gegenüber Cointelegraph.

200.000 USD noch in diesem Jahr?

Und dann war da noch Justin Bennett. Sollte BTC sein aktuelles Allzeithoch bei 65.000 US-Dollar durchbrechen, sei alles möglich. Bis auf 200.000 USD könne Bitcoin dann noch bis Jahresende steigen, prophezeit der Krypto-Analyst und Gründer der Cryptoacademy auf Twitter.

Schließlich sei der Durchbruch eines Allzeithochs ein symbolträchtiger Indikator, der für reichlich FOMO am Markt sorgen könnte.

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