"Verwahrung von Krypto-Assets präzisieren" 

Krypto-Regeln vor Umbruch: SEC legt neuen Plan vor

SEC plant neue Regeln für die Verwahrung von Krypto-Assets durch Vermögensverwalter. Der Vorschlag liegt dem Weißen Haus vor.

Dominic Döllel
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Der SEC-Chef Paul Atkins stellt seine neue Token-Taxonomie vor

Beitragsbild: picture alliance

| Paul Atkins ist der SEC-Chef und will die Behörde modernisieren

Die US-Börsenaufsicht SEC arbeitet an neuen Vorgaben für Vermögensverwalter, die Krypto-Assets ihrer Kunden verwahren. Einen entsprechenden Regelungsvorschlag übermittelte die Behörde am 25. August an das Office of Management and Budget des Weißen Hauses. Ziel ist es, bestehende Unsicherheiten beim Umgang mit digitalen Vermögenswerten zu beseitigen.

SEC will Verwahrung von Krypto-Assets neu regeln

Nach Angaben der SEC soll der Vorschlag den “Rahmen für die Verwahrung von Krypto-Assets präzisieren”. Hintergrund seien Fragen von Investmentgesellschaften und Anlageberatern, wie sie digitale Vermögenswerte für ihre Kunden halten können, ohne gegen bestehende Vorschriften der Behörde zu verstoßen.

Dabei geht es nicht nur um zusätzliche Vorgaben. Die SEC will auch bestehende Verwahrungsanforderungen streichen. Einige davon seien aufgrund der Entwicklung der Märkte sowie heutiger Handels- und Verwahrungspraktiken “veraltet”, heißt es in der Beschreibung des Vorhabens.

Die Behörde ordnet den Vorschlag den Bemühungen ihres Vorsitzenden Paul Atkins zu, den regulatorischen Rahmen der SEC zu modernisieren. Zugleich ist das Vorhaben ein weiterer Schritt der US-Finanzaufsicht bei der Umsetzung der Krypto-Agenda der Trump-Regierung. Eine umfassende gesetzliche Regelung der Zuständigkeiten am Krypto-Markt liegt derweil weiterhin im US-Senat. Der sogenannte Clarity Act konnte vor dem Beginn der Sommerpause im US-Senat nicht verabschiedet werden und soll nun im September erneut zur Abstimmung gebracht werden.

Details bleiben zunächst unter Verschluss

Wie die neuen Regeln konkret aussehen werden, ist noch offen. Zunächst prüft das Office of Management and Budget den Vorschlag, dabei sind laut einem Bloomberg-Bericht auch Änderungen möglich. Anschließend geht der Entwurf zurück an die SEC.

Dort müssen die derzeit drei republikanischen Mitglieder der Kommission über den Vorschlag abstimmen, bevor er veröffentlicht wird. Danach folgt üblicherweise eine öffentliche Konsultation von mindestens 60 Tagen.

Die SEC kann die eingegangenen Stellungnahmen anschließend in eine endgültige Fassung einarbeiten. Auch diese muss von der Kommission verabschiedet werden, bevor die neuen Vorschriften in Kraft treten können.

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