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Alles im Blick  Das sind die 5 wichtigsten Krypto-News der Woche

Die EU streitet über MiCA und TFR, China mint weiter Bitcoin, das Terra (LUNA) Ökosystem ist zerstört, Portugal und Madeira sind sich uneins über die Besteuerung im Krypto-Space und die Kriminalität im DeFi-Bereich feiert ein Rekordhoch. Das sind die Krypto-News der Woche.

Paol Hergert
 |  Lesezeit: 4 Minuten
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Bitcoin-Münzen nebst einer Kaffeetasse, einer Brille, einem Notizblock, einem Taschenrechner, einem Smartphone und einem Laptop

Beitragsbild: Shutterstock

Eine weitere aufregende Woche im Krypto-Space neigt sich dem Ende. Die wichtigsten Ereignisse um Bitcoin und Co. kompakt im Überblick.

MiCA, TFR und Trilog: EU ringt um Krypto-Regulierung

Die Markets in Crypto Assets (MiCA) ist in der europäischen Kryptobranche eines der meistdiskutierten Themen. Die Verordnung soll einen eindeutigen Rechtsrahmen für Bitcoin, Stablecoins und Co. innerhalb der EU schaffen. Dafür brachten die Kommission, das Parlament und die Mitgliedsstaaten (Rat) jeweils eigene Entwürfe ein. Im Trilog wollen die Institutionen nun eine gemeinsame Linie finden. Eigentlich sollten am vergangenen Mittwoch die Verhandlungen zur MiCA-Verordnung stattfinden, sie mussten allerdings auf unbestimmte Zeit verschoben werden – Grund war die Corona-Erkrankung eines Teilnehmers.

Es knirscht in der Europäischen Union. Eigentlich verhandeln die Gesetzgeber des Staatenbundes derzeit in einem Trilog über die sogenannte Transfer of Funds Regulation (TFR). Damit sollen umfassende Richtlinien zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung für den Krypto-Sektor eingeführt werden. Wie Insider gegenüber BTC-ECHO berichten, scheinen die Verhandlungen jedoch aktuell zu stocken.

Terra (LUNA): Das Ende eines Krypto-Ökosystems

Der Kurs von Terra crashte in der letzten Handelswoche beispiellos gen Süden und zeigte damit eindrucksvoll, dass auch sicher geglaubte Investitionen in Kryptowährungen einem hohen Risiko unterliegen.

Nachdem Terra Labs mit seinem Luna Foundation Guard (LFG) zu Beginn der Vorwoche daran scheiterte, den hauseigenen Algorithmus-basierten Stablecoin TerraUSD (UST) zurück an den US-Dollar Wert zu binden, begannen sämtliche Anleger damit, zu retten, was noch zu retten war. Anleger trennten sich in Massen von ihren Luna Coins und TerraUSD Beständen. Zudem drückte die Eröffnung großer Short-Positionen, sogenannten Leerverkäufen, den LUNA-Kurs gen Süden.

BTC-ECHO-Marktexperte Stefan Lübeck widmete seine jüngste Altcoinanalyse deshalb dem Thema: Terra (Luna) – Sind die Tage des einstigen Stars nun endgültig gezählt?

Doch um den drastischen Wertverfall zu rekonstruieren, muss man zunächst verstehen, wie Terra (LUNA) eigentlich funktioniert.

Krypto-Steuern – ja oder nein? Portugal im Zwiespalt

“Ich glaube an die Zukunft, ich glaube an Bitcoin.” Mit diesen Worten verkündete Miguel Albuquerque, seines Zeichens Präsident von Madeira, den Einstieg der portugiesischen Insel in den Bitcoin Standard. Doch kurz nach dem Announcement wurde es um die 250.000 Einwohner:innen fassende Insel wieder ruhig.

BTC-ECHO schaut genauer hin: Wie könnte eine Bitcoin-Zukunft für Madeira aussehen und stehen die jüngst angekündigten Steuererhöhungen für Kryptowährungen in Portugal dazu nicht im Widerspruch?

China: Trotz Verbot eine Mining-Hochburg?

Das Mining-Verbot in China vor knapp einem Jahr markierte eine Zäsur für den Krypto-Space. Plötzlich war das Schürfen von Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum illegal und Mining-Betriebe gewissermaßen vogelfrei. Der restriktive Kurs der Regierung überraschte damals nicht wenige Marktbeobachter, stellte das Reich der Mitte zuvor zwischenzeitlich beachtliche zwei Drittel der Rechenleistung für das Bitcoin-Netzwerk bereit.

Kurz darauf folgte der Exodus der Mining-Unternehmen – in das benachbarte Kasachstan etwa, oder in die USA. Doch neueste Zahlen belegen: China stellt weiterhin einen großen Teil der Hashrate im Bitcoin-Netzwerk. Wie kann das sein?

Alle Infos: Warum China immer noch eine Bitcoin-Mining-Macht ist

Geldwäsche und Krypto-Diebstahl feiern Rekordzahlen

Die Branche der dezentralen Finanzen (kurz DeFi) wird zum Honigtopf für Cyberkriminelle aller Art. Das bestätigt der aktuelle “Web3 Safety & Compliance Report” des größten Krypto-Datendienstleisters weltweit, Chainalysis. Ob Hacks, Geldwäsche oder Scams: DeFi liegt fast überall vorn. Die größten Profiteure: Nordkoreanische Hackergruppen wie Lazarus.

Illegale DeFi-Transaktionen steigen seit 2021 sprunghaft an, vor allem durch den Diebstahl von Geldern durch Hacking und den Missbrauch von DeFi-Protokollen zur Geldwäsche, berichtet Chainalysis in seinem Report. Fast 70 Prozent der gestohlenen Gelder werden hierhin geschickt.

Zum ausführlichen Artikel: DeFi ist die neue Hochburg der Krypto-Finanzkriminalität

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