Krypto 1x1 Jetzt einsteigen? So kaufst du Krypto sicher und günstig

Wer in Krypto investieren möchte, sollte einige Dinge wissen. Das sind die wichtigsten Grundregeln, Tools und Dienstleister für den Einstieg.

Giacomo Maihofer
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Krypto

Beitragsbild: Shutterstock

| So kaufst und verwahrst du Kryptowährungen

Die Kurse explodieren, die Suchanfragen nach Krypto steigen und manch einer fragt sich nun: Soll ich jetzt auch einsteigen in den Markt? Wer mit dem Gedanken spielt, muss einige Dinge wissen. Deshalb haben wir einen Leitfaden erstellt: die wichtigsten Grundregeln beim Investieren in Krypto sowie die benötigten Tools für den Handel und mehrere Anleitungen für den Kauf von Bitcoin, Ethereum und Solana – von Anfang bis Ende. So erwirbst und bewahrst du Kryptowährungen, sicher und günstig.

Die wichtigsten Grundregeln

Regel Nr. 1: Investiere niemals mehr, als du bereit bist zu verlieren

Der Kryptomarkt ist unberechenbar, tägliche Kursschwankungen in zweistelligen Prozentzahlen keine Seltenheit. Und im schlimmsten Fall drohen Totalverluste. Deshalb gilt: Wer in Kryptowährungen einsteigen möchte, sollte das nur mit einem Geldbetrag tun, den er verschmerzen kann. Daumenregel: 1–5 Prozent des Vermögens.

Unser Tipp: Werde dir bewusst darüber, was du mit deinem Investment erreichen willst. Die Chance auf kurzzeitige Rendite? Dann setze dir ein Prozent-Ziel und verkaufe zumindest dein Initial Investment. Egal, wie hoch der Kurs noch geht. Möchtest du langfristig investieren? Dann wähle einen Gesamtbetrag, den du erhalten möchtest, und kaufe jeden Monat eine festgelegte Menge (So richtest du beispielsweise einen Bitcoin-Sparplan ein). Auf diese Weise gleichst du die stark schwankende Kurse aus – und sorgst für Seelenfrieden.

Regel Nr. 2: Check nicht ständig dein Portfolio

Die Verlockung ist groß: Wie viel hat mein Portfolio heute gemacht? Das kann – so warnen Psychologen – tatsächlich süchtig machen. Jeden Tag Plus. Plötzlich verdoppelt. Dann verdreifacht. Und schließlich: der große Crash. Die Folge: Nachkäufe aus Gier (Geht ja immer weiter hoch!) und Panikverkäufe aus Angst (Oh, mein Gott, ich darf nicht noch mehr verlieren!). Im schlimmsten Fall dezimierst du damit dein Investment. Das Gegenmittel: Deine Krypto-App einfach in Ruhe lassen oder nur zu festgelegten Zeiten checken, zum Beispiel einmal die Woche.

Regel Nr. 3: Not Your Keys, Not Your Coins

Es gibt viele Wege, Krypto zu kaufen und zu verwahren, für wirklich Überzeugte aber nur einen: die sogenannte Selbstverwahrung. Dabei erstellst du dir eine “self custodial wallet”, auf das nur du Zugriff hast – sonst niemand. Du bekommst einen kryptografischen Schlüssel, mit dem du sie öffnen kannst, den Private Key. Und eine Seed Phrase, mit der du diesen beim Verlust wiederherstellen kannst. Sie beinhaltet zwischen 12 und 24 Wörter.

Warum die Mühe? Selbst große Kryptobörsen sind in der Vergangenheit schon pleitegegangen, zum Beispiel FTX. Oder wurden gehackt (Mt.Gox). Das Vermögen der Nutzer ist dann in Gefahr. Deshalb sagen vor allem Bitcoiner: “Not Your Keys, Not Your Coins.” Wenn du dein Vermögen selbst verwahrst, kann dir das nicht passieren. Aber dann musst du auch sehr gut auf deinen Private Key aufpassen. Verlierst du ihn, musst du deine Seed Phrase eingeben, ansonsten ist dein Vermögen futsch. Verwahre sie also gut.

Regel Nr. 4. Versteuere deine Kryptogewinne richtig

Das Beste zuerst: Verkaufst du deine Kryptowährungen erst nach einem Jahr, dann sind die Gewinne steuerfrei. Verkaufst du unterjährig, musst du die Profite ab einer Freigrenze von 600 Euro mit deinem persönlichen Einkommensteuersatz versteuern. Der liegt in Deutschland zwischen 25 und 42 Prozent. Du kannst deine Gewinne und Verluste in einem Jahr gegenrechnen. Die besten Tools für deine Krypto-Steuererklärung findest du hier.

Die wichtigsten Werkzeuge für den Kryptohandel

1. Deine Kryptobörse finden

Der einfachste Weg für dich, Kryptowährungen zu kaufen, sind zentralisierte Börsen. Die bekanntesten sind Coinbase, Binance und Kraken, in Deutschland Bitpanda und Bison. Alle von ihnen bieten Vor- und Nachteile, bei manchen sind die Gebühren höher, das Angebot an Coins und Tokens ist unterschiedlich, manche bieten den Kauf per PayPal an, andere nicht. Du findest eine Auswahl mit Erfahrungsberichten hier.

2. Deine Wallet einrichten

Der beste Weg, um Krypto zu verwahren, ist die virtuelle Brieftasche, auch self-custodial Wallet genannt. Auf vielen von ihnen kannst du mittlerweile auch direkt Krypto bequem kaufen, ohne eine zentralisierte Börse. Viele Kryptoapps benötigen eine Wallet, mit der du dich verbinden musst. Willst du im Ökosystem herumspielen, brauchst du sie also.

Nun wird es etwas kompliziert: Denn verschiedene Blockchains wie Solana oder Ethereum nutzen unterschiedliche Wallets und sind nur teilweise kompatibel. Du kannst beispielsweise Ethereum auf MetaMask kaufen und verwahren, Solana aber nicht. Dafür müsstest du dann Phantom nutzen.

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Wir zeigen dir in unserem BTC-ECHO Vergleichsportal die besten Wallets, mit denen du deine Krypto-Werte sicher aufbewahren kannst.
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3. Deine Informationsquellen

Wer die Kurse checken möchte, kann das auf den Webseiten von Coinmarketcap und CoinGecko tun. Oder natürlich bei uns. Es lohnt sich auch, den Projekten auf den sozialen Medien zu folgen, in die du investiert hast. So bleibst du immer auf dem Laufenden.

4. Dein verlässlichster Begleiter im Kryptospace

Die BTC-ECHO-App: Hier bekommst du alle Kurse, die wichtigsten News, Analysen, Reportagen und alles mehr, was den Kryptomarkt bewegt. Und das ganz umsonst – direkt in deine Hosentasche. Hier kannst du dich anmelden.

Tutorials

1. So kaufst du Bitcoin und Co. über deine zentrale Börse

Eine der ältesten, einsteigerfreundlichen und sicheren Börsen für Kryptowährungen ist Coinbase. Die Anmeldung ist einfach. Du registrierst dich mit einer E-Mail-Adresse, verifizierst dich mit deiner Bank und deinem Personalausweis und nach Abschluss des Prozesses geht es auch schon los. Zur Wahl stehen über 100 Coins, gezahlt werden kann mit Banküberweisung, Kreditkarte oder PayPal. Du kannst deine Coins danach auch auf deine self-custodial-Wallet schicken, um sie selbst zu verwahren.

2. So kaufst und bewahrst du Ethereum nebst Token über MetaMask

Wenn du ins Ethereum-Ökosystem einsteigen willst, ist MetaMask die naheliegendste Wahl. Es ist die älteste virtuelle Brieftasche. Die Benutzung ist simpel: Du lädst die App für den Internetbrowser deiner Wahl herunter, dann richtest du deinen Private Key und dein Passwort ein. Du kannst auf MetaMask alle Tokens verwahren, die zum Ethereum-Ökosystem gehören. Du kannst dich mit deinem Private Key aber auch jederzeit über alle anderen Ethereum-Wallets in dein Portfolio einloggen. Mittlerweile gibt es auch eine Funktion für das Kaufen und Verkaufen, ganz einfach per PayPal.

3. So kaufst und bewahrst du Solana nebst Token über Phantom

Solana ist mit rund 430 Prozent Plus der große Überflieger unter den Top-10-Coins dieses Jahres. Noch besser performen teilweise die Token auf Solana, beispielsweise Render (circa 700 Prozent Plus) oder der Memecoin Bonk (circa 10.000 Prozent Plus). Wir empfehlen Phantom zum Einstieg. Dort kannst du den Coin und alle Token, die zum Ökosystem gehören, direkt verwahren. Die Einrichtung ist schnell vollzogen: Du bekommst einen Private Key und ein Passwort. Auch der Kauf von Solana-Tokens ist möglich über Moonpay – ohne Gebühren. Dafür kannst du deine Kreditkarte oder eine Banküberweisung nutzen.

Disclaimer: Dieser Artikel stellt keine Investmentberatung dar und spiegelt nur die persönliche Meinung des Autors wider. Krypto-Investments können immer auch zum Totalverlust führen. Investiere nur Geld, das du auch verlieren kannst!

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