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Für Neulinge und alte Hasen Diese drei Krypto-Weisheiten sollte jeder beherzigen

Im Krypto-Space können einfache Fehler das ganze Vermögen vernichten. Doch es geht um mehr als nur Geld. Die wichtigsten Weisheiten der Szene.

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Bitcoin-Münzen auf einer Tafel

Beitragsbild: Shutterstock

| Auch alte Hasen im Krypto-Space lernen nicht aus.

Ihr wollt euch in Krypto stürzen, seid aber mit all den Informationen überfordert? Herzlich willkommen! Unsere Redakteurinnen und Redakteure haben ihre (natürlich nur metaphorischen) Macheten rausgeholt und stutzen das Chaos des Krypto-Dschungels für euch zurecht: Was ist wirklich wichtig in dieser Szene? Spitzt die Bleistifte. Hier kommen unsere drei essenziellen Krypto-Weisheiten.

Krypto-Weisheit Nr. 1: Do your own research

Die erste goldene Regel im Krypto-Space lautet “do your own research” (zu Deutsch: stelle deine eigenen Recherchen an). Oder kurz: DYOR.

Im ICO-Boom von 2017 wurde das Motto zum ungeschriebenen Gesetz in der Krypto-Szene. Unzählige Projekte versprachen das Blaue vom Himmel. Heute ist der Großteil davon Geschichte – und mit ihnen das Geld vieler Investor:innen.

Viele Kleininvestor:innen ließen sich von der Masseneuphorie beeindrucken, angefacht durch die Erfolgsversprechen windiger YouTube-Influencer:innen (“To the Moon!”, etc.). Das Ende vom Lied: viel Tamtam um ein bisschen heiße Luft. Auch heute bleibt die Zahl unseriöser Projekte gigantisch. Daher: DYOR. (Marlen Kremer)

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Krypto-Weisheit Nr. 2: Not your keys, not your coins

“Mit großer Macht kommt große Verantwortung”. Das wusste schon Spiderman und es gilt auch für Krypto und Co. Denn nur wer Herr oder Frau seiner private keys ist, besitzt seine Kryptowährungen wirklich. Sie geben Zugriff auf das eigene Krypto-Vermögen. Wer sie verliert, ist für immer ausgesperrt.

Lässt man die Coins von Dritten verwahren – etwa Exchanges wie Coinbase, oder Custodians – vertraut man diesen faktisch die Verwahrung des Vermögens an. Ist zwar bequem, aber auch gefährlich. Beispiele für ein übles Erwachen gibt es viele: Beim berühmtesten Börsenhack wurden 2014 über 850.000 Bitcoins von Mt. Gox gestohlen. Kleinanleger sahen in die Röhre. Autsch.

Aber die Essenz von “not your keys, not your coins” geht über schmerzhafte Verluste hinaus. Letztendlich geht es bei Bitcoin und Co. um die Souveränität über die eigenen Finanzen. Keiner soll die Möglichkeit haben, auf das eigene Vermögen zuzugreifen, auch nicht der Staat. Und damit kommen wir zu Weisheit Nr. 3. (David Scheider)

Krypto-Weisheit Nr. 3: Be your own Bank

Die Grundidee hinter Bitcoin und vielen Kryptowährungen. Übersetzt bedeutet “Be your own Bank (BYOB): Niemand außer mir kann auf mein digitales Krypto-Vermögen zugreifen. Und für den Zahlungsverkehr brauchen zwei Menschen nur eine Internetverbindung und ihre Wallets. Keine Banken oder Staaten. Deshalb hört man diese übrigens auch so viele böse Sachen über Krypto sagen.

Bitcoin will Menschen weltweit finanziell emanzipieren. Wie wichtig das wird, zeigen immer mehr Beispiele: Bürger in lateinamerikanischen Ländern flüchten mit ihrem Vermögen seit vielen Jahren vor der Inflation in Kryptowährungen. Protestierende in Kanada nutzen Anfang 2022 Bitcoin zum Zahlungsverkehr, nachdem die kanadische Regierung ihre Konten mit Notstandsgesetzen gesperrt hatte. Die Liste lässt sich beliebig fortführen – bis zum Russland-Ukraine-Krieg.

Be your own bank ist der wichtigste Grundsatz, den Kryptowährungen für die digitale Zukunft geprägt haben. (Giacomo Maihofer)

Disclaimer: Dieser Artikel erschien bereits im Mai 2022.

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