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Japan: Finanzaufsicht dementiert Bitcoin-ETF-Prüfung

Die japanische Regulierungsbehörde FSA hat Gerüchte um eine mögliche Prüfung von börsengehandelten Bitcoin Fonds (ETF) dementiert. Das Statement folgte auf  eine Nachfrage, nachdem die US-Nachrichtenagentur Bloomberg Anfang Januar von entsprechenden Plänen berichtet hatte.

Polina Khubbeeva
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Beitragsbild: Shutterstock

Es war nur ein kurzes Hoffen. Gerade einmal zwei Tage, nachdem Bloomberg unter Berufung auf Insiderberichte von einer möglichen ETF-Prüfung durch die japanische Finanzaufsicht (FSA) berichtete, wies die Behörde nun alle Spekulationen von sich.

„Zu diesem Zeitpunkt werden keine Genehmigungen für Crypto Assets basierte Börsenfonds geprüft“, hieß es auf Nachfrage von Cointelegraph Japan am 9. Januar. Zuvor hatte es Grund zur Annahme gegeben, dass die japanischen Regulatoren einem börsengehandelten Bitcoin-Fond in Erwägung ziehen.

Die japanische Finanzaufsicht reagiert nicht zum ersten Mal mit Ablehnung auf den Bitcoin-Trend: Bereits im Dezember 2018 hat die FSA Futures und andere Derivate auf Bitcoin-Basis zurückgewiesen. Beim Vorgehen der FSA spielt insbesondere das Thema Investorenschutz eine große Rolle. Nachdem es Hackern im Januar gelang, über die Krypto-Börse Coincheck rund 430 Millionen Euro in NEM-Tokens zu stehlen, ist die japanische Börsenaufsicht bemüht, aktiv gegen Sicherheitsrisiken und mögliche Betrugsfälle vorzugehen.

Lohnt der lange Weg zum ETF?

Die mögliche Einführung eines Bitcoin-ETF wurde in letzter Zeit vor allem durch die US-Wertpapieraufsichtsbehörde SEC in Erwägung diskutiert. Nachdem mit dem Van Eck SolidX Bitcoin ETF erstmals ein Produkt entworfen wurde, welches dem strengen Forderungskatalog der SEC standhalten könnte, scheinen sich die Entscheidungsträger mit der Genehmigung reichlich Zeit zu lassen. Die Hoffnung der Bitcoin-Gemeinde, dass sich dieser Prozess nun in Japan unvermittelt beschleunigt, hat sich vorerst in Luft aufgelöst.

Dabei ist die Einführung eines ETF auch unter Bitcoin-Experten nicht unumstritten. Zwar würde der Einzug in den Börsenhandel die Akzeptanz der Kryptowährung erhöhen und zunächst preissteigernd wirken. Die junge Kryptowährung müsste dann einer spontanen Erhöhung der Nachfrage standhalten.

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