Gescheiterte Vision 

“Bitcoin Cash hat versagt” – Die ernüchternde Bilanz nach neun Jahren

Bitcoin Cash wollte zeigen, dass größere Blöcke Bitcoin zum globalen Zahlungsmittel machen können. Neun Jahre später funktioniert das Netzwerk, aber die wirtschaftliche Aktivität fehlt komplett.

Jan-Malte Minnerup
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Nahaufnahme einer grünen Bitcoin-Cash-Münze vor einem roten Krypto-Trading-Chart mit fallenden und steigenden Candlesticks – Symbolbild für den volatilen Kryptowährungsmarkt.

Beitragsbild: Shutterstock I Fotomontage

| Bitcoin Cash setzt auf größere Blöcke und niedrige Gebühren. Doch die erhoffte Massenadoption bleibt aus

Bei Bitcoin ging es 2017 um die Frage, wie man Transaktionen möglichst schnell und kostengünstig abwickeln kann, damit Menschen weltweit damit bezahlen können. Unter dem Namen Blocksize-War erlangte dieser Konflikt damals große Bekanntheit. Die Community war tief gespalten und in zwei unterschiedliche Lager aufgeteilt. Aus den Big-Blockers entwickelte sich das heutige Bitcoin Cash. Anders als die Small-Blockers hinter dem heutigen Bitcoin waren sie für eine Erhöhung der Blockgröße auf der Haupt-Chain zur Lösung des Problems. Neun Jahre nach dem Fork funktioniert das BCH-Modell noch immer. Eine Transaktion kostet nur den Bruchteil eines Cents und das Netzwerk läuft stabil. Wirtschaftlich ist der Abstand zu Bitcoin allerdings so groß wie noch nie.

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