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Meinungs-ECHO Bitcoin-Kursausbruch: Wann kommt der Befreiungsschlag?

Quo vadis, Bitcoin? Immer noch ist die Kryptowährung im Handelskanal gefangen. Dabei sind die News mehr als bullish. Das Meinungs-ECHO.

David Scheider
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Fesseln sprengen

Beitragsbild: Shutterstock

Manchmal will Bitcoin nicht so recht. Bereits seit Monaten handelt die Krypto-Leitwährung im Kanal zwischen 30.000 und 35.000 US-Dollar. Jeder Ausbruch weckt freudige Erwartungen auf ein Ende des Seitwärtstrends – um dann alle Hoffnungen auf nachhaltige grüne Kerzen wieder zu zerstreuen.

Zum Glück gibt es Bitcoin Twitter. Denn Memes wie dieses bringen das Gefühl des Sommerlochs bisweilen auf den Punkt.

Ein “merkwürdiger Bitcoin-Zyklus”

Dabei stehen die Zeichen durchaus auf Bull Run. Betrachtet man etwa das Wachstum des Netzwerks, gemessen anhand der Teilnehmer:innen, die neu hinzukommen, zeigt der Trend eindeutig nordwärts.

Das ist wahrscheinlich der faszinierendste Bitcoin on-chain Chart jetzt gerade. Die Einheiten auf dem Netzwerk erreichen weiterhin neue Höchststände während dieses Preiseinbruchs seit dem jüngsten ATH von 65.000 US-Dollar. Wenn 65k am Ende das Zyklus-Top ist, war dies sicherlich ein seltsamer kleiner Zyklus…

Was Analyst @Dilution-proof mit “seltsamer kleiner Zyklus” meint, ist das merkwürdige Verhalten der Kryptowährung Nr. 1 im Vergleich zu vergangenen Zyklen. Sollte 65.000 US-Dollar tatsächlich das Allzeithoch gewesen sein, wäre der Zyklus freilich wesentlich kürzer gewesen, als alle anderen.

Einfach zu verstehende Charts von @ChartsBtc über #Bitcoin.
Die gleichen Daten auf unterschiedliche Weise gesehen, aber alle zeigen, dass zwei unglaubliche Quartale vor uns liegen.

@dustinwatchman

User @dustinwatchman setzt seine Pferde indessen auf die zweite Hälfte des Jahres – und stützt seine These abermals auf vergangene Zyklen.

Jack Dorsey vermeldet Bitcoin-DeFi-Plattform

Und dann war da noch Jack Dorsey. Der Twitter-Gründer kündigt via Twitter (wo sonst) eine DeFi-Plattform für Bitcoin-Anwendungen an. Laut Dorsey arbeitet Square an einer “TBD” genannten Ausgründung, um Bitcoin DeFi-fit zu machen.

Square gründet ein neues Unternehmen (das sich mit Seller, Cash App und Tidal zusammenschließt), das sich auf den Aufbau einer offenen Entwicklerplattform konzentriert, mit dem einzigen Ziel, die Erstellung von erlaubnisfreien und dezentralen Finanzdienstleistungen zu erleichtern. Unser primärer Fokus ist #Bitcoin. Der Name der Plattform ist TBD.

Jack Dorsey

Bisher war Bitcoin nicht das Mittel der Wahl für DeFi-Anwendungen, da der Coin weniger programmierbar ist, als etwa Ethereum. Dabei liegt es durchaus nahe, auch die Kryptowährung mit der größten Marktkapitalisierung für dezentrale Finanzen zu rüsten.

Übrigens: Wer an all der Jack’schen Bitcoin-Emsigkeit mitverdienen will, muss laut Dorsey einfach nur in Square-Aktien investieren. Schließlich fungiert das Unternehmen auch als Dachorganisation über den Bitcoin-Projekten.

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