Halving 2024 So könnte sich der Bitcoin-Kurs in der nächsten Zeit entwickeln

Der Bitcoin-Kurs stagniert auch nach dem Halving. Wann etabliert sich tatsächlich ein realökonomischer Effekt im Netzwerk?

David Scheider
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Beitragsbild: Shutterstock

| Was passiert jetzt mit Bitcoin?

In der Nacht zum vergangenen Samstag war es so weit: Die Bitcoin Block Subsidy hat sich zum vierten Mal halbiert. Seither emittiert das BTC-Netzwerk lediglich 3,125 BTC anstatt vormals 6,25 BTC pro Block (etwa alle zehn Minuten).

Kurzfristig geschehen ist: nichts. Kein Wunder: Schließlich sind die Erwartungen an den mit der Angebotsverknappung einhergehenden Preisanstieg regelmäßig eingepreist. Das Halving überrascht niemanden mehr.

Dennoch: Mittelfristig könnte durchaus mit Kursbewegungen zu rechnen sein, wie man in unserem neuesten Bitcoin Report nachlesen kann.

Wann kommt der Halving-Effekt?

Der realökonomische Effekt der Subsidy-Halbierung kommt nicht unmittelbar nach dem Event im Markt an. Bis die geringere Inflation wirklich spürbar ist, dauert es. Außerdem sinkt mit jedem Halving der tatsächlich messbare Effekt auf die ökonomische Realität im Netzwerk. Schließlich ist der Schritt von 25 BTC pro Block auf 12,5 BTC pro Block (Halving zwei) größer, als aktuell von 6,25 auf 3,125 BTC. Zudem sind bereits jetzt über 93 Prozent aller jemals existierenden Coins gemint.

Way to go für Bitcoin. Quelle: Glassnode

Dennoch: Mit einer Inflationsrate von 0,8 Prozent ist Bitcoin seit dem Halving das härteste monetäre Gut der Welt. Selbst Gold hat mit einem jährlichen Mengenzuwachs von rund zwei Prozent eine mehr als doppelt so hohe Inflationsrate. Das gibt Anlass zu Optimismus. Vor allem, wenn man bedenkt, dass es in der Vergangenheit erst sechs bis zwölf Monate nach dem Halving so richtig losging. “Die durchschnittliche Performance von Bitcoin hat sich erst in den 3 Monate nach früheren Halbierungsereignissen beschleunigt”, schreibt der Krypto-Fondsanbieter Hashdex in einem Bericht.

Wie lange hält sich der Bitcoin-Seitwärtstrend nach den Halvings? Quelle: Hashdex

Übrigens: Bitcoins Knappheit spielt sich erst mittelfristig so richtig aus. Bis 2032 sind 99 Prozent aller BTC gemint. Danach kommt für etwa 100 Jahre kaum noch zusätzliches Angebot hinzu – ein härteres, unelastischeres Geld hat es in der Menschheitsgeschichte noch nie gegeben.

Es ist also möglich, dass BTC mittelfristig an Wert gewinnen könnte. Vorerst heißt es aber: geduldig sein.

Neben dem Kurs hat das Halving außerdem große Auswirkungen auf viele andere Bereiche im BTC-Ökosystem. Darunter etwa das Mining, die Transaktionsgebühren und das Runes-Protokoll. Welche Effekte jetzt zu erwarten sind, lest ihr im neuen Bitcoin Report.

Disclaimer: Alle im Artikel dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der Information und stellen keine Anlageberatung dar.

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